Sprachkompetenz

Wörter erschließen und beherrschen
  • verfügen über einen lektürebezogenen Aufbauwortschatz, der sich an den jeweils vorkommenden Sachfeldern orientiert.
  • erschließen mithilfe der Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter griechischer Wörter.
  • reorganisieren ihren Wortschatz selbstständig.
  • identifizieren Formen des ionischen Dialektes und vergleichen sie mit den attischen Formen.
  • schlagen unbekannte Wörter in einem griechisch-deutschen Wörterbuch nach und nutzen die jeweiligen Lemmata sachgerecht.
  • nutzen Fachlexika zur Klärung von Eigennamen und Fachbegriffen.
mit Polysemie umgehen können/Bedeutungen differenzieren
  • erweitern ihre Fähigkeit, durch Nutzung eines griechisch-deutschen Wörterbuches sich für eine kontextbezogene Wortbedeutung zu entscheiden und die Entscheidung zu begründen.
Sprachen vergleichen/Ausdrucksfähigkeit im Deutschen erweitern
  • verwenden Fremd- und Lehnwörter und auch Begriffe aus der wissenschaftlichen Fachsprache im Deutschen sachgerecht.
Formen bestimmen, unterscheiden, systematisieren
  • erweitern ihre Fähigkeit, regelmäßige Stammformenreihen und auch Stammformen unregelmäßiger Verben zu bilden.
  • erweitern ihre Sprachkenntnisse um die morphosyntaktischen Eigenarten des jeweiligen Autors.
  • ermitteln ihnen unbekannte Formen mithilfe einer Systemgrammatik.
syntaktische Strukturen identifizieren, unterscheiden und angemessen übersetzen
  • übersetzen nach Maßgabe der Lektüre Negationenhäufung, relativische/interrogative Verschränkung mit AcI/Partizip und Verbaladjektive zutreffend.
  • analysieren komplexere syntaktische Strukturen in originalsprachlicher Lektüre.
LT 1 Die Auseinandersetzung zwischen Griechen und Persern (Herodot)
  • erweitern ihre lexikalischen Kenntnisse um einen Aufbauwortschatz „Herodot“ und in den Sachfeldern „Geschichte“ und „Politik“.
  • erkennen Abweichungen vom Attischen in Herodots Sprache: z. B. Lautlehre: η statt α (auch nach ε,ι,ρ), ω statt αυ, κ statt π, σσ statt ττ; Unterbleiben der Kontraktion; Bildung des Relativpronomens und des Reflexivpronomens.
  • übersetzen längere Satzperioden und die für Herodot typischen Partizipialkonstruktionen, insbesondere auch Konditional- und Konsekutivsätze.
LT 2 Geistige Umbrüche und rationale Kritik (Platon, Gorgias)
  • erweitern ihre lexikalischen Kenntnisse in den Sachfeldern „Redekunst“, „Staat“, „Recht/Unrecht“.
  • identifizieren dialogische Phrasen (wie z. B. φέρε δή, μὰ Δία, οὐ δῆτα, πάνυ γε, τί οὖν; ἦ γάρ; πῶς γὰρ οὔ;) und übersetzen diese zutreffend.
  • erkennen Wörter auch bei Krasis (z. B. τἆλλα, κἀγαθός) und übersetzen diese zutreffend.
  • erweitern ihre Kenntnisse in der griechischen Morphosyntax, insbesondere: Dativus respectus (z. B. φύσει, τῷ ὄντι) und Partizip und Infinitiv zu οἶδα.
LT 3 Demokratie und Tyrannis (Xenophon, Hellenika; Aristoteles, Staat der Athener)
  • erweitern ihre lexikalischen Kenntnisse um einen Aufbauwortschatz in den Sachfeldern „Geschichte“ und „Politik“.
  • erweitern ihre Kenntnisse in der griechischen Morphosyntax, insbesondere: gegliederte Satzperioden (μέν - δέ) und Partizipialkonstruktionen.
LT 4 Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Erkenntnis (Platon, Apologie)
  • erweitern ihre lexikalischen Kenntnisse um einen Aufbauwortschatz „Platon“ und „Philosophie“.
  • erweitern ihre Sprachkenntnisse um die Formen des Verbums „οἶδα“.
  • erweitern ihre Kenntnisse in der griechischen Morphosyntax, insbesondere: Partizipialkonstruktionen, Relativsätze und substantivierte Infinitive.
LT 5 Die Rede als Mittel zur politischen Mobilisierung (Demosthenes)
  • erweitern ihre lexikalischen Kenntnisse in den Sachfeldern „Recht“ und „Politik“.
  • erweitern ihre Kenntnisse in der griechischen Morphosyntax, insbesondere: Satzperioden und Partizipialkonstruktionen sowie Konditional- und Konsekutivsätze.
  • erweitern ihre Kenntnisse im Umgang mit freien Wortstellungen im Satz (z. B. Prolepsis).
  • ordnen Begriffe, insbesondere aus dem Bereich „Politik“, nach Sachgruppen zu.
  • bestimmen und differenzieren die unterschiedliche Verwendung sinnverwandter und synonymer Begriffe.
LT 6 Die griechische Polis zwischen Realität und Utopie (Platon, Politeia)
  • erweitern ihre lexikalischen Kenntnisse um einen Aufbauwortschatz „Platon“ und insbesondere in den Sachfeldern „Politik“, „Ethik“ und „Gesellschaft“.
  • erweitern ihre Kenntnisse in der griechischen Morphosyntax, insbesondere: Partizipialkonstruktionen, Relativsätze und substantivierte Infinitive.
  • ordnen Begriffe aus den Bereichen „Philosophie“ und „Politik“ nach Sachgruppen.
LT 7 Der Mensch im griechischen Drama (Sophokles)
  • erweitern ihre lexikalischen Kenntnisse um den Aufbauwortschatz „Tragiker“ und insbesondere in den Sachfeldern „Leid und Schmerz“, „Tod“, „Recht und Frevel“.
  • arbeiten aus einem Text Besonderheiten der Sprache des Sophokles heraus.
  • erkennen Wörter auch bei Lautveränderungen wieder (Elision, Krasis).
LT 8 Gott und Mensch im frühgriechischen Epos (Homer, Odyssee)
  • erweitern ihre lexikalischen Kenntnisse um einen Aufbauwortschatz zu Homer.
  • beherrschen folgende Besonderheiten der homerischen Sprache: η statt α (auch nach ε,ι,ρ), σσ statt ττ, ε + ο kontrahieren zu ευ, Unterbleiben der Kontraktion, Ersatzdehnung nach Schwund des Digamma, „epische Zerdehnung“, fehlende Μetathesis quantitatum, Kasus- und Personalendungen, Pronomina, fakultative Augmentierung, Konjunktiv häufig ohne Dehnung des Themavokals, adverbiale Suffixe.
  • erkennen den demonstrativen Charakter des Artikels.
  • erkennen Verben auch in Tmesis und übersetzen sie zutreffend.
LT 9 Individuum und Gesellschaft in der frühgriechischen Lyrik
  • erweitern ihre lexikalischen Kenntnisse in den Sachfeldern „Ethik“, „Gesellschaft“ und „Krieg“.
  • nennen für Formen des episch-ionischen Dialektes die klassisch-attische Entsprechung (z. B. κίχεν statt ἔκιχεν; ἐνί statt ἐν; κέν statt ἄν; ἠελίοιο statt ἠλίου).
  • erweitern ihre Kenntnisse in der griechischen Morphosyntax, insbesondere in der Wortbildungslehre (Wortstämme, Präfixe, Suffixe).
  • identifizieren und charakterisieren Merkmale des paränetischen Stils (insbesondere Imperativ, Hortativ, Vokativ).
LT 10 Schuld und Sühne (Sophokles)
  • erweitern ihre lexikalischen Kenntnisse um einen Aufbauwortschatz „Tragiker“.
  • arbeiten aus einem Text Besonderheiten der Sprache des Sophokles heraus.
  • erkennen Wörter auch bei Lautveränderungen wieder (Elision, Krasis).
LT 11 Konflikt, Konfliktbewältigung und Konfliktfolgen (Homer, Ilias)
  • erweitern ihre lexikalischen Kenntnisse um einen Aufbauwortschatz zu Homer.
  • beherrschen folgende Besonderheiten der homerischen Sprache: η statt α (auch nach ε,ι,ρ), σσ statt ττ, ε + ο kontrahieren zu ευ, Unterbleiben der Kontraktion, Ersatzdehnung nach Schwund des Digamma, „epische Zerdehnung“, fehlende Μetathesis quantitatum, Kasus- und Personalendungen, Pronomina, fakultative Augmentierung, Konjunktiv häufig ohne Dehnung des Themavokals, adverbiale Suffixe.
  • erkennen den demonstrativen Charakter des Artikels.
  • erkennen Verben auch in Tmesis und übersetzen sie zutreffend.
LT 12 Frühgriechische Weltbilder (Homer und Hesiod)
  • erweitern ihre lexikalischen Kenntnisse um einen Aufbauwortschatz zu Homer.
  • beherrschen folgende Besonderheiten der hesiodeischen und homerischen Sprache: η statt α (auch nach ε,ι,ρ), σσ statt ττ, ε + ο kontrahieren zu ευ, Unterbleiben der Kontraktion, Ersatzdehnung nach Schwund des Digamma, „epische Zerdehnung“, fehlende Μetathesis quantitatum, Kasus- und Personalendungen, Pronomina, fakultative Augmentierung, Konjunktiv häufig ohne Dehnung des Themavokals, adverbiale Suffixe.
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Kompetenzen & Anweisung






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