Deutsch, Realschule, Nordrhein-Westfalen (NEU ab 2022/2023)
Anleitung
- Kompetenz aus dem Lehrplan auswählen.
- Prompt hinzufügen.
- Anweisung verfeinern und weitere Infos hinzufügen.
- Modell auswählen und Generieren lassen.
Übergreifende Kompetenzerwartungen – Rezeption
Übergreifende Kompetenzerwartungen – Produktion
Sprache – Rezeption
Sprache – Produktion
Texte – Rezeption
Texte – Produktion
Kommunikation – Rezeption
Kommunikation – Produktion
Medien – Rezeption
Medien – Produktion
Übergreifende Kompetenzerwartungen – Rezeption
Übergreifende Kompetenzerwartungen – Rezeption
- sinnerfassend lesen und zuhören.
- Lesestrategien zielführend einsetzen.
- Texte mit elementaren analytischen Methoden untersuchen.
- Gehörtes und Gelesenes zusammenfassen.
- schreibproduktive Formen der Texterschließung für vertieftes Leseverstehen einsetzen.
- sprachliche Strukturen untersuchen.
- in Gesprächssituationen aktiv zuhören und Sprechabsichten identifizieren.
- zu fachlichen Gegenständen persönlich Stellung beziehen.
- verschiedene Lesestrategien sowie Techniken der Informationsrecherche funktional einsetzen.
- Verfahren der Textuntersuchung zielgerichtet einsetzen.
- schriftliche und mündliche Texte zusammenfassen.
- schreibproduktive Formen der Texterschließung für vertieftes Leseverstehen einsetzen.
- sprachliche Darstellungsstrategien in Texten untersuchen.
- in Gesprächssituationen aktiv zuhören und Sprechabsichten identifizieren.
- Printmedien und digitale Medien gezielt auswerten und die Informationen aus verschiedenen Quellen bezüglich ihrer Qualität und Relevanz bewerten.
- fachliche Gegenstände aus persönlicher und gesellschaftlicher Perspektive beurteilen.
Übergreifende Kompetenzerwartungen – Produktion
Übergreifende Kompetenzerwartungen – Produktion
- Texte flüssig vorlesen sowie sprechgestaltende Mittel beim Vortragen verständnisfördernd einsetzen.
- Texte in handschriftlicher und digitaler Form leserfreundlich aufbereiten.
- eigene Texte angeleitet planen und nach vorgegebenen Kriterien überarbeiten.
- Arbeitsergebnisse in schriftlicher Form sachgerecht sichern und dokumentieren.
- die inhaltliche und sprachliche Gestaltung von Texten als Modell für eigenes Schreiben verwenden.
- mündliche und schriftliche Texte funktional gestalten.
- Quellen sinngetreu wiedergeben.
- orthografisch und grammatisch normgerecht schreiben.
- mündliche Beiträge artikuliert, verständlich und sprachlich korrekt gestalten.
- einen zunehmend differenzierten Wortschatz funktional einsetzen.
- auf Gesprächsbeiträge anderer eingehen und diese weiterführen.
- eigene Urteile in mündlicher und schriftlicher Form sachbezogen begründen.
- Feedback geben und annehmen.
- Verfahren zur Planung, Gestaltung und Überarbeitung eigener Texte unterscheiden und einsetzen.
- die Möglichkeiten digitaler Textverarbeitung in Schreibprozessen zielgerichtet einsetzen.
- Gehörtes und Gelesenes zusammenfassen und sachgerecht dokumentieren.
- die inhaltliche und sprachliche Gestaltung von Texten als Modell für eigenes Schreiben verwenden.
- schriftliche sowie mündliche Texte adressatengerecht und funktional gestalten.
- Texte orthografisch sowie grammatisch korrekt und stilistisch angemessen verfassen.
- Quellen sinngetreu wiedergeben und korrekt zitieren
- fachbezogene Sachverhalte schriftlich und mündlich mit einer zunehmend differenzierten Fachsprache erläutern.
- eigene Positionen schriftlich sowie mündlich adressaten- und situationsangemessen begründen.
- sich in eigenen Gesprächsbeiträgen auf andere beziehen.
- kommunikative Anforderungen verschiedener Gesprächssituationen identifizieren und eigene Beiträge situationsgerecht gestalten.
- Präsentationsmedien funktional einsetzen.
- Feedback an Kriterien ausrichten und konstruktiv gestalten.
Sprache – Rezeption
Inhaltsfeld Sprache
- Wortarten (Verb, Nomen, Artikel, Pronomen, Adjektiv, Konjunktion, Adverb) unterscheiden.
- unterschiedliche Flexionsformen (Konjugation – Tempus, Deklination – Genus, Numerus, Kasus; Komparation) unterscheiden.
- Verfahren der Wortbildung unterscheiden (Komposition, Derivation).
- grundlegende Strukturen von Sätzen (Prädikat; Satzglieder: Subjekt, Objekt, Adverbial; Satzgliedteil: Attribut; Satzarten: Aussage-, Frage-, Aufforderungssatz; zusammengesetzte Sätze: Satzreihe, Satzgefüge, Hauptsatz, Nebensatz) untersuchen.
- Sprachstrukturen mithilfe von Ersatz-, Umstell-, Erweiterungs- und Weglassprobe untersuchen.
- einfache sprachliche Mittel (Metapher, Personifikation, Vergleich, klangliche Gestaltungsmittel) in ihrer Wirkung beschreiben.
- Wortbedeutungen aus dem Kontext erschließen und unter Zuhilfenahme von digitalen sowie analogen Wörterbüchern klären.
- an einfachen Beispielen Alltagssprache und Bildungssprache unterscheiden.
- an einfachen Beispielen Abweichungen von der Standardsprache beschreiben.
- angeleitet Gemeinsamkeiten und Unterschiede (Satzstrukturen, Wörter und Wortgebrauch) verschiedener Sprachen (der Lerngruppe) untersuchen.
- Wortarten (Verb, Nomen, Artikel, Pronomen, Adjektiv, Konjunktion, Adverb, Präposition, Interjektion) unterscheiden.
- unterschiedliche Formen der Verbflexion unterscheiden und deren funktionalen Wert beschreiben (Aktiv/Passiv, Modi, stilistische Varianten).
- Verfahren der Wortbildungen unterscheiden (Komposition, Derivation, Lehnwörter, Fremdwörter).
- komplexe Strukturen von Sätzen (Nebensatz mit Satzgliedwert: Subjektsatz, Objektsatz, Adverbialsatz; Gliedsatz: Attributsatz; verschiedene Formen zusammengesetzter Sätze: Infinitivgruppe, uneingeleiteter Nebensatz) untersuchen und Wirkungen von Satzbau-Varianten beschreiben.
- sprachliche Gestaltungsmittel unterscheiden (u. a. Kohäsionsmittel) und ihre Wirkung erklären (u. a. sprachliche Signale der Rezipientensteuerung).
- Sprachvarietäten unterscheiden sowie Funktionen und Wirkung erläutern (Alltagssprache, Standardsprache, Bildungssprache, Jugendsprache, Sprache in Medien).
- an Beispielen sprachliche Abweichungen von der Standardsprache erläutern.
- anhand einfacher Beispiele Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Sprachen (der Lerngruppe) im Hinblick auf grammatische Strukturen und Semantik untersuchen.
- die gesellschaftliche Bedeutung von Sprache beschreiben.
- Verfahren der Wortbildung (u. a. fachsprachliche Begriffsbildung, Integration von Fremdwörtern) unterscheiden.
- komplexe sprachliche Gestaltungsmittel (u. a. rhetorische Figuren) identifizieren, ihre Bedeutung für die Textaussage und ihre Wirkung erläutern (u. a. sprachliche Signale von Beeinflussung).
- Sprachvarietäten und stilistische Merkmale von Texten auf Wort-, Satz- und Textebene in ihrer Wirkung beurteilen.
- anhand von Beispielen historische und aktuelle Erscheinungen des Sprachwandels erläutern (Bedeutungsveränderungen, Einfluss von Kontakt- und Regionalsprachen wie Niederdeutsch, mediale Einflüsse, geschlechtergerechte Sprache).
- konzeptionelle Mündlichkeit und Schriftlichkeit unterscheiden sowie deren Funktion und Angemessenheit erläutern.
- Abweichungen von der Standardsprache im Kontext von Sprachwandel erläutern.
- sprachliche Zuschreibungen und Diskriminierungen (kulturell, geschlechterbezogen) beurteilen.
- semantische Unterschiede zwischen Sprachen aufzeigen (Übersetzungsvergleich, Denotationen, Konnotationen).
- Mehrsprachigkeit in ihrer individuellen und gesellschaftlichen Bedeutung erläutern.
Sprache – Produktion
Inhaltsfeld Sprache
- Wörter in Wortfeldern und -familien einordnen und gemäß ihren Bedeutungen einsetzen.
- relevantes sprachliches Wissen (u. a. auf Wort- und Satzebene) beim Verfassen eigener Texte einsetzen.
- mittels geeigneter Rechtschreibstrategien (auf Laut-Buchstaben-Ebene, Wortebene, Satzebene) und unter Rückgriff auf grammatisches Wissen Texte angeleitet überprüfen.
- eine normgerechte Zeichensetzung für einfache Satzstrukturen (Haupt- und Nebensatzverknüpfung, Apposition, Aufzählung, wörtliche Rede) realisieren.
- im Hinblick auf Orthografie, Grammatik und Kohärenz Texte angeleitet überarbeiten.
- angeleitet zu Fehlerschwerpunkten passende Rechtschreibstrategien (u. a. silbierendes Sprechen, Verlängern, Ableiten, Wörter zerlegen, Nachschlagen, Ausnahmeschreibung merken) zur Textüberarbeitung einsetzen.
- Synonyme, Antonyme, Homonyme und Polyseme in semantisch-funktionalen Zusammenhängen einsetzen.
- relevantes sprachliches Wissen (u. a. semantische Beziehungen, direkte und indirekte Rede, Aktiv/Passiv, Mittel zur Textstrukturierung) für das Schreiben eigener Texte einsetzen.
- geeignete Rechtschreibstrategien unterscheiden und orthografische Korrektheit (auf Laut-Buchstaben-Ebene, Wortebene, Satzebene) weitgehend selbstständig überprüfen.
- Satzstrukturen unterscheiden und die Zeichensetzung normgerecht einsetzen (Satzreihe, Satzgefüge, Parenthesen, Infinitiv- und Partizipialgruppen).
- eigene und fremde Texte anhand von vorgegebenen Kriterien überarbeiten (u. a. Textkohärenz).
- relevantes sprachliches Wissen zur Herstellung von Textkohärenz beim Schreiben eigener Texte einsetzen.
- selbstständig Texte mittels geeigneter Rechtschreibstrategien (auf Laut-Buchstaben-Ebene, Wortebene, Satzebene) überarbeiten.
- eine normgerechte Zeichensetzung realisieren (u. a. beim Zitieren).
- adressaten-, situationsangemessen, bildungssprachlich und fachsprachlich angemessen formulieren (paraphrasieren, referieren, erklären, schlussfolgern, vergleichen, argumentieren, beurteilen).
- Formulierungsalternativen begründet auswählen.
- selbstständig eigene und fremde Texte kriterienorientiert überarbeiten (u. a. stilistische Angemessenheit, Verständlichkeit).
Texte – Rezeption
Inhaltsfeld Texte
- angeleitet zentrale Aussagen mündlicher und schriftlicher Texte identifizieren und daran ihr Gesamtverständnis des Textes erläutern.
- in literarischen Texten Figuren untersuchen und Figurenbeziehungen textbezogen erläutern.
- erzählende Texte unter Berücksichtigung grundlegender Dimensionen der Handlung (Ort, Zeit, Konflikt, Handlungsschritte) und der erzählerischen Vermittlung (u. a. Erzählerfigur) untersuchen.
- lyrische Texte untersuchen – auch unter Berücksichtigung formaler und sprachlicher Gestaltungsmittel (Reim, Metrum, Klang, strophische Gliederung; einfache Formen der Bildlichkeit).
- dialogische Texte im Hinblick auf explizit dargestellte Absichten und Verhaltensweisen von Figuren sowie einfache Dialogverläufe untersuchen.
- eine persönliche Stellungnahme zu den Ereignissen und zum Verhalten von literarischen Figuren textgebunden formulieren.
- eigene Texte zu literarischen Texten verfassen (u. a. Ausgestaltung, Fortsetzung, Paralleltexte) und im Hinblick auf den Ausgangstext erläutern.
- grundlegende Textfunktionen innerhalb von Sachtexten (appellieren, argumentieren, berichten, beschreiben, erklären) unterscheiden.
- in einfachen diskontinuierlichen und kontinuierlichen Sachtexten – auch in digitaler Form – Aufbau und Funktion beschreiben.
- Informationen aus Sachtexten aufeinander beziehen und miteinander vergleichen.
- zentrale Aussagen mündlicher und schriftlicher Texte identifizieren und daran ein kohärentes Textverständnis erläutern.
- Texte im Hinblick auf das Verhältnis von Inhalt, Form und Wirkung erläutern.
- Merkmale epischer, lyrischer und dramatischer Gestaltungsweisen unterscheiden und erläutern.
- in literarischen Texten zentrale Figurenbeziehungen und -merkmale sowie Handlungsverläufe beschreiben und unter Berücksichtigung gattungsspezifischer Darstellungsmittel (u. a. erzählerisch und dramatisch vermittelte Darstellung, Erzähltechniken der Perspektivierung) textbezogen erläutern.
- bildliche Gestaltungsmittel in literarischen Texten (u. a. lyrische und epische Texte) unterscheiden sowie ihre Funktion im Hinblick auf Textaussage und Wirkung erläutern.
- literarische Texte (u. a. Gedichte, Kurzgeschichten) unter vorgegebenen Aspekten miteinander vergleichen.
- eine persönliche Stellungnahme zur Handlung und zum Verhalten literarischer Figuren textgebunden formulieren.
- ihre eigene Leseart eines literarischen Textes begründen und mit Lesarten anderer vergleichen.
- eigene Texte zu literarischen Texten verfassen (u. a. Leerstellen füllen, Paralleltexte konzipieren) und deren Beitrag zur Deutung des Ausgangstextes erläutern.
- den Aufbau kontinuierlicher und diskontinuierlicher Sachtexte erläutern.
- Sachtexte zur Erweiterung der eigenen Wissensbestände und zur Problemlösung auswerten.
- in Sachtexten (u. a. journalistische Textformen) verschiedene Textfunktionen (appellieren, argumentieren, berichten, beschreiben, erklären, informieren) unterscheiden und in ihrem Zusammenwirken erläutern.
- Sachtexte – auch in digitaler Form – unter vorgegebenen Aspekten vergleichen.
- in Texten das Thema bestimmen, Texte aspektgeleitet analysieren und – auch unter Berücksichtigung von Kontextinformationen (u. a. Epochenbezug, historisch-gesellschaftlicher Kontext, biografischer Bezug, Textgenrespezifika) – zunehmend selbstständig schlüssige Deutungen entwickeln.
- Zusammenhänge zwischen Form und Inhalt bei der Analyse von epischen, lyrischen und dramatischen Texten sachgerecht erläutern.
- in literarischen Texten komplexe Handlungsstrukturen, die Entwicklung zentraler Konflikte, die Figurenkonstellationen sowie relevante Figurenmerkmale und Handlungsmotive identifizieren und zunehmend selbstständig erläutern.
- zunehmend selbstständig literarische Texte aspektgeleitet miteinander vergleichen (u. a. Motiv- und Themenverwandtschaft, Kontextbezüge).
- unterschiedliche Deutungen eines literarischen Textes miteinander vergleichen und Deutungsspielräume erläutern.
- die eigene Perspektive auf durch literarische Texte vermittelte Weltdeutungen textbezogen erläutern.
- ihr Verständnis eines literarischen Textes in verschiedenen Formen produktiver Gestaltung darstellen und die eigenen Entscheidungen zu Inhalt, Gestaltungsweise und medialer Form im Hinblick auf den Ausgangstext begründen.
- diskontinuierliche und kontinuierliche Sachtexte weitgehend selbstständig unter Berücksichtigung von Form, Inhalt und Funktion analysieren.
- Sachtexte – auch in digitaler Form – im Hinblick auf Form, Inhalt und Funktion miteinander vergleichen und bewerten.
Texte – Produktion
Inhaltsfeld Texte
- ein Schreibziel benennen und mittels geeigneter Hilfen zur Planung und Formulierung (u. a. typische grammatische Konstruktionen, lexikalische Wendungen, satzübergreifende Muster der Textorganisation, Modelltexte) eigene Texte planen, verfassen und überarbeiten.
- Geschichten in mündlicher und schriftlicher Form frei oder an Vorgaben orientiert unter Nutzung von Gestaltungsmitteln (u. a. Steigerung, Vorausdeutungen, Pointierung) erzählen.
- angeleitet mögliche Erwartungen und Interessen einer Adressatin bzw. eines Adressaten einschätzen und im Zielprodukt berücksichtigen.
- ihr eigenes Urteil über einen Text begründen und in kommunikativen Zusammenhängen (Buchkritik, Leseempfehlung) erläutern.
- Sachtexte – auch in digitaler Form – zur Erweiterung der eigenen Wissensbestände, für den Austausch mit anderen und für das Verfassen eigener Texte gezielt einsetzen.
- beim Verfassen eines eigenen Textes verschiedene Textfunktionen (appellieren, argumentieren, berichten, beschreiben, erklären, informieren) unterscheiden und situationsangemessen einsetzen.
- aus Aufgabenstellungen konkrete Schreibziele ableiten, Texte planen und zunehmend selbstständig eigene Texte adressaten- und situationsgerecht formulieren.
- Texte kriteriengeleitet prüfen und Überarbeitungsvorschläge für die Textrevision nutzen.
- bei der Textplanung, -formulierung und -überarbeitung die Möglichkeiten digitalen Schreibens (Gliederung und Inhaltsverzeichnis, Anordnen und Umstellen von Textpassagen, Weiterschreiben an verschiedenen Stellen) einsetzen.
- die Ergebnisse der Textanalyse strukturiert darstellen.
- ihr Verständnis eines literarischen Textes mit Textstellen belegen und im Dialog mit anderen Schülerinnen und Schülern weiterentwickeln.
- Texte sinngestaltend unter Nutzung verschiedener Ausdrucksmittel (Artikulation, Modulation, Tempo, Intonation, Mimik und Gestik) vortragen.
- verschiedene Textfunktionen (appellieren, argumentieren, berichten, beschreiben, erklären, informieren) in eigenen mündlichen und schriftlichen Texten sachgerecht einsetzen.
- mögliches Vorwissen, Haltungen und Interessen einer Adressatin/eines Adressaten identifizieren und eigene Schreibprodukte darauf abstimmen.
- Informationen aus verschiedenen Quellen (u.a. kontinuierliche, diskontinuierliche Sachtexte – auch in digitaler Form) ermitteln und dem eigenen Schreibziel entsprechend nutzen.
- eigene Schreibziele benennen, Texte selbstständig in Bezug auf Inhalt und sprachliche Gestaltung (u. a. Mittel der Leserführung) planen und verfassen.
- Methoden der Textüberarbeitung selbstständig anwenden und Textveränderungen begründen.
- Texte unter Nutzung der spezifischen Möglichkeiten digitalen Schreibens verfassen und überarbeiten.
- sich im literarischen Gespräch über unterschiedliche Sichtweisen zu einem literarischen Text verständigen und ein Textverständnis unter Einbezug von eigenen und fremden Lesarten formulieren.
- Fremdheitserfahrungen beim Lesen literarischer Texte identifizieren und mögliche Gründe (kulturell-, sozial-, gender-, historisch-bedingt) erläutern.
- in heuristischen Schreibformen unterschiedliche Positionen zu einer fachlichen Fragestellung – auch unter Nutzung von sach- und fachspezifischen Informationen aus Texten – abwägen und ein eigenes Urteil begründen.
- Vorwissen, Haltungen und Interessen eines heterogenen Adressatenkreises einschätzen und eigene Schreibprodukte darauf abstimmen.
- weitgehend selbstständig die Relevanz des Informationsgehalts von Sachtexten für eigene Schreibziele beurteilen sowie informierende, argumentierende und appellative Textfunktionen für eigene Darstellungsabsichten sach-, adressaten- und situationsgerecht einsetzen.
- Informationen auch aus selbst recherchierten Texten ermitteln und für das Schreiben eigener Texte einsetzen.
- Bewerbungen – auch digital – verfassen (u. a. Bewerbungsschreiben, Lebenslauf).
Kommunikation – Rezeption
Inhaltsfeld Kommunikation
- gelingende und misslingende Kommunikation in Gesprächen unterscheiden.
- in Gesprächen Absichten und Interessen anderer Gesprächsteilnehmender identifizieren.
- Gesprächsregeln mit dem Ziel einer funktionalen Gesprächsführung entwickeln.
- Verletzungen von Gesprächsregeln identifizieren und einen Lösungsansatz entwickeln.
- die Wirkung ihres kommunikativen Handelns – auch in digitaler Kommunikation – abschätzen und Konsequenzen reflektieren.
- Merkmale aktiven Zuhörens nennen.
- aktiv zuhören, gezielt nachfragen und Gehörtes zutreffend wiedergeben – auch unter Nutzung eigener Notizen.
- gelingende und misslingende Kommunikation identifizieren und Korrekturmöglichkeiten benennen.
- Absichten und Interessen anderer Gesprächsteilnehmender identifizieren und erläutern.
- para- und nonverbales Verhalten deuten.
- beabsichtigte und unbeabsichtigte Wirkungen des eigenen und fremden kommunikativen Handelns – auch in digitaler Kommunikation – reflektieren und Konsequenzen daraus ableiten.
- in Gesprächen und Diskussionen aktiv zuhören und zugleich eigene Gesprächsbeiträge planen.
- längeren Beiträgen aufmerksam zuhören, gezielt nachfragen und zentrale Aussagen des Gehörten wiedergeben – auch unter Nutzung eigener Notizen.
- in Sprechsituationen Sach- und Beziehungsebene unterscheiden und für misslingende Kommunikation Korrekturmöglichkeiten erläutern.
- beabsichtigte und unbeabsichtigte Wirkungen des eigenen und fremden kommunikativen Handelns – in privaten und beruflichen Kommunikationssituationen – reflektieren und das eigene Kommunikationsverhalten der Intention anpassen.
- Gesprächsverläufe beschreiben und Gesprächsstrategien identifizieren.
- zentrale Informationen aus Präsentationen (u. a. Text-Bild-Relation) zu fachspezifischen Themen erschließen und weiterführende Fragestellungen formulieren.
Kommunikation – Produktion
Inhaltsfeld Kommunikation
- artikuliert sprechen und Tempo, Lautstärke und Sprechweise situationsangemessen einsetzen.
- das eigene Kommunikationsverhalten nach Kommunikationskonventionen ausrichten.
- Merkmale gesprochener und geschriebener Sprache unterscheiden und situationsangemessen einsetzen.
- Anliegen angemessen vortragen und begründen.
- eigene Beobachtungen und Erfahrungen anderen gegenüber sprachlich angemessen und verständlich darstellen.
- zu strittigen Fragen aus dem eigenen Erfahrungsbereich eigene Standpunkte begründen und in Kommunikationssituationen lösungsorientiert vertreten.
- nonverbale Mittel (u. a. Gestik, Mimik, Körperhaltung) und paraverbale Mittel (u. a. Intonation) unterscheiden und situationsangemessen einsetzen.
- in Gesprächssituationen die kommunikativen Anforderungen identifizieren und eigene Beiträge darauf abstimmen.
- eigene Standpunkte begründen und dabei auch die Beiträge anderer einbeziehen.
- bei strittigen Fragen Lösungsvarianten entwickeln und erörtern.
- sich an unterschiedlichen Gesprächsformen (u. a. Diskussion, Informationsgespräch, kooperative Arbeitsformen) ergebnisorientiert beteiligen.
- für Kommunikationssituationen passende Sprachregister auswählen und eigene Beiträge situations- und adressatengerecht vortragen.
- dem Diskussionsstand angemessene eigene Redebeiträge formulieren.
- eigene Positionen situations- und adressatengerecht in Auseinandersetzung mit anderen Positionen begründen.
- die Rollenanforderungen in Gesprächsformen (u. a. Debatte, kooperative Arbeitsformen, Gruppendiskussion) untersuchen und verschiedene Rollen (teilnehmend, beobachtend, moderierend) übernehmen.
- Gesprächs- und Arbeitsergebnisse in eigenen Worten zusammenfassen und bildungssprachlich angemessen präsentieren.
- Anforderungen in Bewerbungssituationen identifizieren und das eigene Kommunikationsverhalten daran anpassen.
Medien – Rezeption
Inhaltsfeld Medien
- dem Leseziel und dem Medium angepasste einfache Lesestrategien des orientierenden, selektiven, intensiven und vergleichenden Lesens einsetzen (u. a. bei Hypertexten) und die Lektüreergebnisse darstellen.
- Medien bezüglich ihrer Präsentationsform (Printmedien, Hörmedien, audiovisuelle Medien: Websites, interaktive Medien) und ihrer Funktion beschreiben (informative, kommunikative, unterhaltende Schwerpunkte).
- Informationen und Daten aus Printmedien und digitalen Medien gezielt auswerten.
- Internet-Kommunikation als potenziell öffentliche Kommunikation identifizieren und grundlegende Konsequenzen für sich und andere einschätzen.
- in literalen und audiovisuellen Texten Merkmale virtueller Welten identifizieren.
- einfache Gestaltungsmittel in Präsentationsformen verschiedener literarischer Texte benennen und deren Wirkung beschreiben (u. a. Hörfassungen, Graphic Novels).
- angeleitet die Qualität verschiedener altersgemäßer Quellen prüfen und bewerten (Autorin/Autor, Ausgewogenheit, Informationsgehalt, Belege).
- dem Leseziel und dem Medium angepasste Lesestrategien des orientierenden, selektiven, vergleichenden, intensiven Lesens einsetzen (u. a. bei Hypertexten) und die Lektüreergebnisse grafisch darstellen.
- in Suchmaschinen und auf Websites dargestellte Informationen als abhängig von Spezifika der Internetformate beschreiben und das eigene Wahrnehmungsverhalten reflektieren.
- Medien (Printmedien, Hörmedien, audiovisuelle Medien, Website-Formate, Mischformen) bezüglich ihrer Präsentationsform beschreiben und Funktionen (Information, Beeinflussung, Kommunikation, Unterhaltung, Verkauf) vergleichen.
- den Grad der Öffentlichkeit in Formen der Internet-Kommunikation abschätzen und Handlungskonsequenzen aufzeigen (Persönlichkeitsrechte, Datenschutz, Altersbeschränkungen).
- in Medien Realitätsdarstellungen und Darstellung virtueller Welten unterscheiden.
- den Aufbau von Printmedien und verwandten digitalen Medien (Zeitung, OnlineZeitung) beschreiben, Unterschiede der Text- und Layoutgestaltung zu einem Thema benennen und deren Wirkung vergleichen.
- ihren Gesamteindruck von (Kurz-)Filmen bzw. anderen Bewegtbildern beschreiben und anhand inhaltlicher und ästhetischer Merkmale begründen.
- Handlungsstrukturen in audiovisuellen Texten (u. a. (Kurz-)Film) mit film- und erzähltechnischen Fachbegriffen identifizieren sowie Gestaltungsmittel (u. a. Bildgestaltung, Kameratechnik, Tongestaltung) benennen und deren Wirkung erläutern.
- mediale Gestaltungen von Werbung beschreiben und hinsichtlich der Wirkungen (u.a. Rollenbilder) analysieren.
- die Qualität verschiedener Quellen an Kriterien (Autorin/Autor, Ausgewogenheit, Informationsgehalt, Belege) prüfen und bewerten.
- dem Leseziel und dem Medium angepasste Lesestrategien insbesondere des selektiven und des vergleichenden Lesens einsetzen (u. a. bei Hypertexten) und Leseergebnisse synoptisch darstellen.
- die Funktionsweisen gängiger Internetformate (Suchmaschinen, soziale Medien) im Hinblick auf das präsentierte Informationsspektrum analysieren.
- Inhalte aus digitalen und nicht-digitalen Medien beschreiben und hinsichtlich ihrer Funktionen (Information, Beeinflussung, Kommunikation, Unterhaltung, Verkauf) untersuchen.
- Medien gezielt auswählen und die Art der Mediennutzung im Hinblick auf Funktion, Möglichkeiten und Risiken begründen.
- Chancen und Risiken des interaktiven Internets benennen und Konsequenzen aufzeigen (öffentliche Meinungsbildung, Mechanismen der Themensetzung, Datenschutz, Altersbeschränkungen, Persönlichkeits-, Urheber- und Nutzungsrechte).
- ihren Gesamteindruck der ästhetischen Gestaltung eines medialen Produktes beschreiben und an Form-Inhalt-Bezügen begründen.
- mediale Darstellungen als Konstrukt identifizieren, die Darstellung von Realität und virtuellen Welten beschreiben und hinsichtlich der Potenziale zur Beeinflussung von Rezipientinnen und Rezipienten (u. a. Fake News, Geschlechterzuschreibungen) bewerten.
- audiovisuelle Texte analysieren (u. a. Videoclip) und genretypische Gestaltungsmittel erläutern.
- die Qualität verschiedener Quellen an Kriterien (Autorin/Autor, Ausgewogenheit, Informationsgehalt, Belege) prüfen und eine Bewertung schlüssig begründen.
Medien – Produktion
Inhaltsfeld Medien
- grundlegende Recherchestrategien in Printmedien und digitalen Medien (u. a. Suchmaschinen für Kinder) funktional einsetzen.
- Regeln für die digitale Kommunikation nennen und die Einhaltung beurteilen.
- in digitaler und nicht-digitaler Kommunikation Elemente konzeptioneller Mündlichkeit bzw. Schriftlichkeit identifizieren, die Wirkungen vergleichen und in eigenen Produkten (persönlicher Brief, digitale Nachricht) adressatenangemessen verwenden.
- digitale und nicht-digitale Medien zur Organisation von Lernprozessen und zur Dokumentation von Arbeitsergebnissen einsetzen.
- Texte medial umformen (Vertonung/Verfilmung bzw. szenisches Spiel) und verwendete Gestaltungsmittel beschreiben.
- Inhalt und Gestaltung von Medienprodukten angeleitet beschreiben.
- grundlegende Funktionen der Textverarbeitung unterscheiden und einsetzen.
- Möglichkeiten und Grenzen digitaler Unterstützungsmöglichkeiten bei der Textproduktion beurteilen (Rechtschreibprogramme, Thesaurus).
- angeleitet komplexe Recherchestrategien für Printmedien und digitale Medien unterscheiden und einsetzen.
- digitale Kommunikation adressaten- und situationsangemessen gestalten und dabei Kommunikations- und Kooperationsregeln (Netiquette) einhalten.
- Elemente konzeptioneller Mündlichkeit bzw. Schriftlichkeit in digitaler und nichtdigitaler Kommunikation identifizieren, die Wirkungen vergleichen und eigene Produkte (offizieller Brief, Online-Beitrag) situations- und adressatenangemessen gestalten.
- unter Nutzung digitaler und nicht-digitaler Medien Arbeits- und Lernergebnisse adressaten-, sachgerecht und bildungssprachlich angemessen vorstellen.
- eine Textvorlage (u. a. Zeitungsartikel) medial umformen und die intendierte Wirkung von Gestaltungsmitteln beschreiben.
- Inhalt, Gestaltung und Präsentation von Medienprodukten beschreiben.
- digitale Möglichkeiten für die individuelle und kooperative Textproduktion einsetzen.
- selbstständig unterschiedliche mediale Quellen für eigene Recherchen einsetzen und Informationen quellenkritisch auswählen.
- in der digitalen Kommunikation verwendete Sprachregister unterscheiden und reflektiert einsetzen.
- zur Organisation von komplexen Lernprozessen und zur Dokumentation von Arbeitsergebnissen geeignete analoge und digitale Medien sowie Werkzeuge verwenden.
- Grundregeln von korrekter Zitation und Varianten der Belegführung erläutern sowie verwendete Quellen konventionskonform dokumentieren.
- auf der Grundlage von Texten mediale Produkte planen und umsetzen sowie intendierte Wirkungen verwendeter Gestaltungsmittel beschreiben.
- Inhalt, Gestaltung und Präsentation von Medienprodukten analysieren.
- rechtliche Regelungen zur Veröffentlichung und zum Teilen von Medienprodukten benennen und bei eigenen Produkten berücksichtigen.
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