Sport, Hauptschule, Nordrhein-Westfalen
Anleitung
- Kompetenz aus dem Lehrplan auswählen.
- Prompt hinzufügen.
- Anweisung verfeinern und weitere Infos hinzufügen.
- Modell auswählen und Generieren lassen.
Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
Bewegen im Wasser – Schwimmen
Bewegen an Geräten – Turnen
Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport /Bootssport/Wintersport
Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
- sich unter Anleitung sachgerecht allgemein aufwärmen und grundlegende funktionsgymnastische Übungen ausführen sowie die Intensität des Aufwärmprozesses an ausgewählten eigenen Körperreaktionen wahrnehmen.
- ihre Leistungsfähigkeit (z. B. Anstrengungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit, Koordination, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer) gemäß den individuellen Leistungsvoraussetzungen unter Anleitung in Spiel-, Leistungs- und Kooperationsformen zeigen und grundlegend beschreiben.
- eine grundlegende Entspannungstechnik (z. B. Phantasiereise, Entspannungsmassage) angeleitet ausführen sowie sich zu den hervorgerufenen Wirkungen äußern.
- sich in Ansätzen selbstständig funktional aufwärmen sowie die Intensität des Aufwärmprozesses an den Körperreaktionen wahrnehmen und steuern.
- ausgewählte Faktoren der Leistungsfähigkeit (u. a. Anstrengungsbereitschaft, Ausdauer) gemäß den individuellen Leistungsvoraussetzungen unter Anleitung weiterentwickeln.
- eine komplexere Entspannungstechnik (z. B. progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Yoga) unter Anleitung ausführen und deren Wirkungen beschreiben.
- sich selbstständig funktional – allgemein und sportartspezifisch – aufwärmen und entsprechende Prozesse funktionsgerecht planen und mit einer Gruppe durchführen.
- ausgewählte Faktoren der Leistungsfähigkeit (u. a. Anstrengungsbereitschaft, Ausdauer) gemäß den individuellen Leistungsvoraussetzungen weiterentwickeln und dies in einfachen sportbezogenen Anforderungssituationen zeigen.
- unterschiedliche Entspannungstechniken (z. B. progressive Muskelentspannung) ausführen und deren Funktion und Aufbau beschreiben und mit einer Gruppe durchführen.
Methodenkompetenz
- allgemeine Aufwärmprinzipien (Allgemeine Erwärmung, Dehnen, funktionelle Kräftigung) allein und in der Gruppe anwenden.
- Elemente eines Aufwärmprozesses (z. B. Kräftigungs- und/oder Dehnübungen), nach vorgegebenen Kriterien zielgerichtet leiten.
- grundlegende Methoden zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit benennen, deren Bedeutung für den menschlichen Organismus unter gesundheitlichen Gesichtspunkten in Ansätzen beschreiben.
- ein Aufwärmprogramm nach vorgegebenen Kriterien zielgerichtet leiten.
- grundlegende Methoden zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit benennen, deren Bedeutung für den menschlichen Organismus unter gesundheitlichen Gesichtspunkten beschreiben und für sich selbst anwenden.
Urteilskompetenz
- ihre individuelle Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Belastungssituationen einschätzen und anhand ausgewählter, einfacher vorgegebener Kriterien beurteilen.
- ihre individuelle Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Belastungssituationen nach vorgegebenen Kriterien beurteilen.
- gesundheitlich vertretbare und gesundheitlich fragwürdige Übungen (z. B. Funktionalität) und Verhaltensweisen grundlegend beurteilen.
- ihre individuelle Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Belastungssituationen beurteilen.
- gesundheitlich vertretbare und gesundheitlich fragwürdige Körperideale und Verhaltensweisen beurteilen.
Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
- grundlegende spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktisch-kognitive Fähigkeiten in kleinen Spielen grundlegend situationsgerecht anwenden.
- einfache Bewegungsspiele (Spiele im Gelände sowie einfache Pausenspiele) fair, teamorientiert und sicherheitsbewusst miteinander spielen sowie entsprechende Gelingensbedingungen benennen.
- Kleine Spiele auch aus anderen Kulturen mit vorgegebenen Spielideen und Regeln spielen und situationsbezogen an veränderte Rahmenbedingungen anpassen (z. B. durch Verändern der Spielidee, Verändern von Spielregeln).
- ausgewählte spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten sowie taktisch-kognitive Fähigkeiten weiterentwickeln und situationsgerecht in Kleinen Spielen anwenden.
- in unterschiedlichen Kleinen Spielen nach vorgegebenen Kriterien im fairen Mit- und Gegeneinander technisch wie taktisch situationsgerecht handeln.
- Kleine Spiele auch aus anderen Kulturen nach gemeinsam erarbeiteten Regeln selbstständig spielen und situationsbezogen an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.
- spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten sowie taktisch-kognitive Fähigkeiten in komplexen Spielen situationsgerecht anwenden.
- in komplexen Spielen im fairen Mit- und Gegeneinander technisch wie taktisch situationsgerecht handeln.
- Kleine Spiele für Mitschülerinnen und Mitschüler im Schulsport unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen (soziokulturelle Hintergründe, Spielmaterial, Räume) planen und erproben.
Methodenkompetenz
- einfache Spiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (z. B. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren und eigenverantwortlich durchführen.
- ausgewählte Spiele unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen (z. B. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und verändern.
- ein Repertoire an Spielen bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (z. B. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und/oder anleiten und zielgerichtet verändern.
Urteilskompetenz
- das eigene Spielverhalten an Hand vorgegebener Kriterien (z. B. Einhaltung von Spielregeln, Sicherheitsaspekten) beurteilen.
- Rahmenbedingungen hinsichtlich ihrer Eignung für die Organisation und Durchführung kleiner Spiele für sich und andere sicher bewerten.
- das eigene Spielverhalten (z. B. Fairness, Teamorientierung) in Spielsituationen beurteilen.
- Spiele – auch aus anderen Kulturen – hinsichtlich ihrer inhaltlichen Schwerpunkte (z. B. Spielregeln, Spielidee) und Ziele grundlegend beurteilen.
- den Umgang mit Fairness und Kooperationsbereitschaft in Spielen beurteilen.
- Spiele hinsichtlich ihrer Zielgruppe (z. B. unter Beachtung von körperlichen Voraussetzungen bzw. Handicaps, Geschlecht, Leistungsunterschieden und soziokulturellen Hintergründen) beurteilen.
Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
- grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten (Lauf, Sprung und Wurf) ausführen und in Variationen, in Spielformen sowie mit unterschiedlichen Materialien anwenden.
- leichtathletische Disziplinen (u. a. Sprint, Weitsprung, Ballwurf) auf grundlegendem Fertigkeitsniveau individuell oder teamorientiert ausführen.
- beim Laufen eine Ausdauerleistung (ca. 10 Minuten) gesundheitsorientiert – ohne Unterbrechung, in gleichförmigem Tempo, unter Berücksichtigung individueller Leistungsfähigkeit – erbringen sowie körperliche Reaktionen bei ausdauerndem Laufen benennen.
- Gruppenwettkämpfe in abwechslungsreichen leichtathletischen Wettkampfformen (z. B. Zielwerfen, Staffeln, Zielspringen) durchführen.
- grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten (Lauf, Sprung und Wurf) der leichtathletischen Disziplinen ausführen und erläutern sowie für das Aufwärmen nutzen.
- leichtathletische Disziplinen (u. a. Sprint, Weitsprung, Ballwurf) auf grundlegendem Fertigkeitsniveau individuell oder teamorientiert ausführen.
- beim Laufen eine Ausdauerleistung (ca. 20 Minuten) gesundheitsorientiert – ohne Unterbrechung, in gleichförmigem Tempo, unter Berücksichtigung individueller Leistungsfähigkeit – erbringen sowie körperliche Reaktionen bei ausdauerndem Laufen grundlegend beschreiben.
- einen leichtathletischen Wettkampf unter Berücksichtigung angemessenen Wettkampfverhaltens durchführen.
- leichtathletische Disziplinen (Lauf, Sprung, Wurf) auf erweitertem technisch-koordinativen Fertigkeitsniveau ausführen.
- eine neu erlernte leichtathletische Disziplin (z. B. Hochsprung, Kugelstoßen) in der Grobform ausführen.
- beim Laufen eine Ausdauerleistung (ca. 30 Minuten) gesundheitsorientiert – ohne Unterbrechung, in gleichförmigem Tempo, unter Berücksichtigung individueller Leistungsfähigkeit – erbringen und Auswirkungen der Ausdauerleistung auf die Gesundheit beschreiben.
- einen herkömmlichen oder alternativen Wettkampf (z. B. Mehrkampf, Laufveranstaltung, Orientierungslauf, Biathlon, Triathlon) unter Berücksichtigung individueller Voraussetzungen und angemessenen Wettkampfverhaltens durchführen.
Methodenkompetenz
- einfache Regeln von Gruppenwettkämpfen benennen und teilnehmergerecht anwenden.
- Vereinbarungen zur Organisation von leichtathletischen Wettkämpfen einhalten.
- Möglichkeiten des Leistungsvergleichs unter verschiedenen Aspekten (z. B. individuell, sozial, absolut, relativ) grundlegend beschreiben und anwenden.
- grundlegende leichtathletische Messverfahren sachgerecht anwenden.
- die eigene Leistungsfähigkeit in leichtathletischen Disziplinen (u. a. beim Ausdauerlaufen) erkennen, individuelle Übungsziele festlegen und einhalten.
- leichtathletische Wettkampfregeln erläutern und gemeinsam einen leichtathletischen Mehrkampf für eine Lerngruppe organisieren sowie dessen Umsetzung auswerten.
- selbstständig für die Verbesserung der leichtathletischen Leistungsfähigkeit üben und trainieren.
Urteilskompetenz
- die eigene leichtathletische Leistung in Lern-, Übungs- und Ausdauersituationen auf der Grundlage verabredeter Kriterien einschätzen.
- die eigene disziplinspezifische Leistungsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit der Wettkampfgruppe grundlegend beurteilen.
- die eigene disziplinspezifische Leistungsfähigkeit für die Durchführung eines leichtathletischen Wettkampfes beurteilen.
Bewegen im Wasser – Schwimmen
Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
- das unterschiedliche Verhalten des Körpers bei Auftrieb, Absinken, Vortrieb und Rotationen (um die Längs-, Quer- und Tiefenachse) im und unter Wasser wahrnehmen, dazu elementare Gesetzmäßigkeiten erläutern.
- in einer Schwimmtechnik ohne Unterbrechung einschließlich Startsprung 25 m sicher schwimmen.
- eine Schwimmtechnik einschließlich Atemtechnik, Start und einfacher Form der Wende auf technisch-koordinativ grundlegendem Niveau ausführen.
- eine Ausdauerleistung (ca. 10 Minuten) in einer beliebigen Schwimmtechnik gesundheitsorientiert – ohne Unterbrechung, in gleichförmigem Tempo, unter Berücksichtigung individueller Leistungsfähigkeit – erbringen.
- das Springen und Tauchen mit variierenden Spiel- und Übungsformen angstfrei und funktionsgerecht durchführen und dabei Baderegeln und grundlegende Sicherheitsmaßnahmen situationsgerecht umsetzen.
- Gewichte und Gegenstände transportieren und deren Auswirkungen auf das Schwimmen erläutern.
- technisch-koordinative Elemente des Schwimmens in der Bauch- und in der Rückenlage sicher anwenden.
- eine Wechselzug- und eine Gleichzugtechnik unter Berücksichtigung der Atemtechnik einschließlich Start und Wende auf technisch-koordinativ grundlegendem Niveau sicher ausführen sowie Bewegungsmerkmale der ausgewählten Schwimmtechniken beschreiben.
- eine Ausdauerbelastung (ca. 20 Minuten) in einer beliebigen Schwimmtechnik gesundheitsorientiert – ohne Unterbrechung, in gleichförmigem Tempo, unter Berücksichtigung individueller Leistungsfähigkeit – erbringen.
- nach dem Startsprung eine an individueller Leistungsfähigkeit orientierte vorgegebene Tauchstrecke bewältigen.
- Maßnahmen zur Selbstrettung und einfache Formen der Fremdrettung erläutern und anwenden.
Methodenkompetenz
- einen schwimmbadspezifischen Organisationsrahmen und grundlegende Regeln beim Schwimmen, Springen und Tauchen einhalten.
- Strategien zur Steuerung von eigenen Emotionen beim Schwimmen, Springen und Tauchen (z. B. zur Bewältigung von Angstsituationen) anwenden.
- Strategien zur Steuerung von Emotionen beim Schwimmen, Springen und Tauchen zur Beratung und Unterstützung von Mitschülerinnen bzw. Mitschülern einsetzen.
Urteilskompetenz
- eigene Verhaltensweisen am und im Wasser unter grundlegenden sicherheitsbezogenen Aspekten beurteilen.
- die eigene Leistungsfähigkeit beim Schwimmen, Springen und Tauchen nach ausgewählten Kriterien (z. B. Gesundheitsaspekt, Sicherheitsaspekt, Leistungsaspekt) beurteilen.
Bewegen an Geräten – Turnen
Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
- eine für das Turnen grundlegende Körperspannung aufbauen und aufrechterhalten.
- technisch-koordinative und ästhetisch-gestalterische Grundanforderungen (z. B. Rollen, Stützen, Balancieren, Springen, Hängen, Schwingen) bewältigen und ihre zentralen Merkmale beschreiben.
- elementare Bewegungsformen und grundlegende Bewegungsfertigkeiten in Grobform spielerisch oder leistungsbezogen an Turngeräten (z. B. Boden, Hang-, Balancier-, Sprung- und Stützgeräte) ausführen.
- Bewegungsfertigkeiten an Turngeräten oder Gerätekombinationen fließend verbinden und an einer Gerätebahn ggfls. mit einem Partner oder einer Partnerin in der Grobform turnen.
- grundlegende Bewegungsfertigkeiten an Turngeräten (z. B. Boden, Reck, Stufen- bzw. Parallelbarren, Balancier- und Sprunggeräte) ausführen sowie Bewegungen variieren und kombinieren.
- gemeinsam (z. B. synchron) eine turnerische Bewältigung von Gerätebahnen und Gerätekombinationen realisieren.
- an Turngeräten und Gerätekombinationen turnerische Bewegungen auf der Basis individueller normungebunden oder normgebunden ausführen und verbinden.
- eine turnerische oder akrobatische Gruppengestaltung nach vorgegebenen Gestaltungs- und Ausführungskriterien unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten und Leistungsmöglichkeiten entwickeln, einüben und präsentieren sowie die Gestaltungs- und Ausführungskriterien nennen.
- an ihre individuellen Leistungsvoraussetzungen angepasste Wagnis- und Leistungssituationen bewältigen sowie grundlegende Sicherheits- oder Hilfestellungen sachgerecht ausführen.
Methodenkompetenz
- Geräte sicher transportieren und sachgerecht kooperativ auf- und abbauen.
- grundlegende Aspekte sicherheitsgerechten Verhaltens und des Helfens und Sicherns beschreiben und im Unterrichtsprozess einhalten sowie einfache Helferhandlungen ausführen.
- den Aufbau von Geräten und Gerätekombinationen nach vorgegebenen Aufbau- und Lageplänen weitgehend selbstständig organisieren und kooperativ durchführen.
- sich im Unterricht und beim Üben zuverlässig und konstant sicherheits- und verantwortungsbewusst verhalten sowie kooperativ beim Bewegen an Geräten Hilfen geben.
- Aufgaben im Unterrichtsprozess selbstständig übernehmen, sich aufgabenorientiert verständigen und zuverlässig unterstützen.
- zwischen notwendiger Hilfeleistung und ausreichender Bewegungssicherung unterscheiden, die grundlegenden Helfergriffe anwenden und sich bei Lern-, Übungs- und Gestaltungsaufgaben situationsgerecht und verantwortungsbewusst verhalten.
Urteilskompetenz
- Geräteaufbauten und turnerische Übungssituationen unter sicherheits- und gesundheitsbezogenen Aspekten beurteilen.
- Bewegungsverbindungen kriteriengeleitet beobachten und bewerten.
- Bewegungssituationen und Bewegungsarrangements im Hinblick auf Sicherheit und Gesundheit beurteilen.
- turnerische Präsentationen insbesondere im Hinblick auf das Gestaltungsmerkmal „Partnerbezug“ beurteilen.
- Zusammenhänge zwischen Wagnissituationen und individuellem Leistungsvermögen beurteilen.
- die eigene Leistung und die Leistung anderer in Lern-, Übungs- oder Gestaltungsprozessen beobachten, einschätzen und auf dieser Basis eine (Gruppen-) Präsentation nach vereinbarten Kriterien bewerten.
Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
- technisch-koordinative Grundformen ästhetisch-gestalterischen Bewegens mit und ohne Handgerät (z. B. Ball, Reifen, Seil bzw. mit Klang- oder Rhythmusinstrumenten) unter Anleitung rhythmisch ausführen und grundlegend erläutern.
- mit ungewöhnlichen Materialien (z. B. Alltagsobjekte) experimentieren und ausgewählte Grundformen ästhetisch-gestalterischen Bewegens mit Handgeräten auf andere Objekte übertragen.
- grundlegende Merkmale von Bewegungsqualität (u. a. Körperspannung, Bewegungsrhythmus, Raumorientierung sowie Synchronität von Körper/Musik und Partner) wahrnehmen und in Bewegungsgestaltungen (z. B. Gymnastik, Tanz, Pantomime) allein oder in der Gruppe in Ansätzen anwenden.
- grundlegende Elemente der Bewegungskünste (z. B. Jonglieren, Bewegungstheater, Schwarzlicht- oder Schattentheater) allein oder mit Partner bzw. Partnerin in Elementarform ausführen.
- ausgewählte Grundtechniken ästhetisch-gestalterischen Bewegens ausführen, kombinieren und als Ausgangspunkt für Bewegungsgestaltungen nutzen.
- Objekte und Materialien für das ästhetisch-gestalterische Bewegungshandeln auswählen und variieren und kleine Übungsfolgen gestalten (z. B. Jonglieren).
- ausgewählte Merkmale von Bewegungsqualität z. B. Körperspannung, Bewegungsrhythmus, Bewegungsweite, Bewegungstempo, Raumorientierung sowie Synchronität von Körper/Musik und Partner) in Bewegungsgestaltungen – auch in der Gruppe – anwenden und variieren.
- Bewegungsgestaltungen (z. B. Paar- oder Gruppentänze, Fitnesschoreografien, Bewegungskünste) in rhythmischen Strukturen zu Musik – auch in der Gruppe – umsetzen und präsentieren.
- ausgewählte Grundtechniken ästhetisch-gestalterischen Bewegens – auch in der Gruppe – ausführen und durch Erhöhung des Schwierigkeitsgrades oder durch Erhöhung der Komplexität verändern.
- Objekte und Materialien in das ästhetisch-gestalterische Bewegungshandeln integrieren und komplexere Übungsfolgen gestalten.
- Merkmale von Bewegungsqualität (z. B. Körperspannung, Bewegungsrhythmus, Bewegungsweite, Bewegungstempo, Raumorientierung, Synchronität von Körper/Musik und Partnerin/Partner) in Bewegungsgestaltungen – auch in der Gruppe – auf erweitertem Niveau anwenden und zielgerichtet variieren.
- Bewegungskünste (z. B. Jonglieren, Bewegungstheater, Schwarzlicht- oder Schattentheater) allein und in der Gruppe ausführen.
- ausgehend von vorgegebenen Gestaltungsabsichten, -aufgaben und -anlässen eigene Kompositionen (z. B. Fitnesschoreografie in der Gruppe, tänzerische Gruppengestaltung) entwickeln, umsetzen und präsentieren.
Methodenkompetenz
- durch zielgerichtetes Erproben und Experimentieren einfache Bewegungs- oder Gestaltungsaufgaben lösen.
- einfache ästhetisch-gestalterische Bewegungsgestaltungen oder Übungsfolgen unter Berücksichtigung ausgewählter Gestaltungskriterien (z. B. Synchronität, Partnerbezug, Aufstellungsformen und Formationen) entwickeln und präsentieren.
- sich mit Partnerinnen und Partnern absprechen und gemeinsame Lösungen von komplexeren Gestaltungsaufgaben entwerfen, beschreiben und präsentieren.
- ihr ästhetisch-gestalterisches Bewegungsrepertoire aus unterschiedlichen Bereichen (z. B. Schulsport, Hobbys, Trends der Jugendkultur) für eine Präsentation (z. B. Schulaufführung) nutzen.
Urteilskompetenz
- einfache ästhetisch-gestalterische Präsentationen auf der Basis vorgegebener Kriterien bewerten.
- die Bewegungs- und Gestaltungsqualität bei sich und anderen nach ausgewählten Kriterien beurteilen.
- bewegungsbezogene Klischees (u. a. Geschlechterrollen) beim Gestalten, Tanzen, Darstellen kritisch bewerten und beurteilen.
Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
- über die Wahrnehmung von Raum und Spielgerät sowie Mitspielern und Gegnern miteinander, gegeneinander, fair und mannschaftsdienlich spielen.
- grundlegende Spielregeln erkennen und ihre Funktionen anwenden.
- grundlegende technische Fertigkeiten in spielerischen Handlungen in der Grobform anwenden, benennen und erläutern.
- einfache taktische Verhaltensweisen in spielerisch-situationsorientierten Handlungen beherrschen und beschreiben.
- verschiedene Mannschafts- und Partnerspiele in vereinfachten Formen mit und gegeneinander sowie fair und mannschaftsdienlich spielen.
- grundlegende Spielregeln variieren und anwenden.
- einzelne sportspielspezifische Handlungssituationen wahrnehmen sowie im Spiel technisch und taktisch angemessen anwenden.
- ein großes Mannschafts- und ein Partnerspiel auf fortgeschrittenem Spielniveau regelgerecht und situativ angemessen sowie fair und mannschaftsdienlich spielen, dabei jeweils spielspezifisch wichtige Bedingungen für erfolgreiches Spielen erläutern.
- ihr Regelverständnis erweitern und notwendige Regelveränderungen vornehmen.
- sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch und taktisch angemessen agieren und reagieren.
Methodenkompetenz
- einfache spieltypische verbale und nonverbale Kommunikationsformen anwenden.
- einfache grafische Darstellungen von Spielsituationen erklären und in der Praxis anwenden.
- spieltypische verbale und non-verbale Kommunikationsformen auf erlernte Mannschafts- und Partnerspiele anwenden.
- sich gegenseitig bei der Ausführung von Spielsituationen beraten und unterstützen.
- Einstiegsphasen von Spielstunden vorbereiten und durchführen.
- grafische Darstellungen von Spielsituationen auf die erlernten Mannschafts- und Partnerspiele erklären und in der Praxis anwenden.
- erlernte Sportspiele und Spielwettkämpfe selbstständig organisieren, Spielregeln situationsangemessen verändern sowie Schiedsrichtertätigkeiten übernehmen.
Urteilskompetenz
- die Funktion von Schiedsrichterinnen bzw. Schiedsrichtern beurteilen.
- einfache Spielsituationen anhand ausgewählter Kriterien (z. B. Spielidee, Regeln, Vereinbarungen) beurteilen.
- verschiedene komplexere Spielsituationen anhand ausgewählter Kriterien (z. B. Spielidee, Regeln, Vereinbarungen) beurteilen.
- den Umgang mit Fairness und Kooperationsbereitschaft in Sportspielen beurteilen.
- die Bewältigung von Handlungssituationen im Spiel kriteriengeleitet bewerten sowie die individuelle Spielfähigkeit beurteilen.
Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport /Bootssport/Wintersport
Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
- sich mit einem Gleit-, Fahr- oder Rollgerät sicher fortbewegen, sowie die Fahrtrichtung ändern, ausweichen und bremsen.
- Bewegungsabläufe beim Gleiten, Fahren oder Rollen unter ökonomischen oder gestalterischen Aspekten in der Grundform ausführen und dabei eigene physische und psychische Voraussetzungen berücksichtigen.
- öffentliche Räume mit angemessenem und rücksichtsvollem Verhalten nutzen.
- komplexere Bewegungsabläufe des ausgewählten Schwerpunktes des Gleitens, Fahrens oder Rollens kontrollieren und eine vorgegebene Strecke/Parcours schnell oder ausdauernd bewältigen.
- mit einer Partnerin bzw. einem Partner und/oder in einer Gruppe sicher gleiten, fahren oder rollen und Bewegungsgestaltungen gemeinsam (z. B. synchron) entwickeln und ausführen.
- sich in komplexen Bewegungssituationen (z. B. bei Spielsituationen, Langstrecken, Parcours) des ausgewählten Schwerpunktes im dynamischen Gleichgewicht fortbewegen.
- technisch-koordinative Fertigkeiten beim Gleiten, Fahren oder Rollen sicherheitsgerecht und Gelände angepasst auch mit einem weiteren Gerät ausführen.
Methodenkompetenz
- grundlegende Organisations- und Sicherheitsvereinbarungen beim Gleiten, Fahren oder Rollen erläutern und verlässlich einhalten.
- Gefahrensituationen in ausgewählten Lern- und Übungsprozessen beim Gleiten, Fahren oder Rollen erkennen, benennen und vereinbarte Sicherheits- und Organisationsmaßnahmen einhalten.
- sich mit Partnerinnen bzw. Partnern absprechen und gemeinsame Lösungen zur Bewältigung von Herausforderungssituationen entwerfen.
- beim Gleiten, Fahren oder Rollen allein und in der Gruppe sportspezifische Vereinbarungen (z. B. Pistenregeln, Aufstellungsformen beim Skilaufen, Ruderkommandos, Straßenverkehrsregeln) sinnhaft erläutern und anwenden.
- Materialkenntnisse einsetzen und Notfallmaßnahmen bei Unfällen benennen.
Urteilskompetenz
- Gefahrenmomente beim Gleiten, Fahren oder Rollen für sich und andere situativ einschätzen und anhand ausgewählter Kriterien beurteilen.
- die Anforderungen zur Bewältigung von Gleit-, Fahr- oder Rollsituationen einschätzen und beurteilen.
- die situativen Anforderungen (z. B. durch Sportgerät, Raum, Gelände, Witterung) an das eigene Leistungsvermögen anpassen und das emotionale Empfinden beurteilen.
- Gleiten, Fahren oder Rollen in verschiedenen Erfahrungssituationen (z. B. als Freizeit- und Naturerlebnis, als Gruppenerlebnis, als Bewegungsgestaltung) anhand von Aspekten (wie z. B. Gesundheits-, Leistungs- oder Wagnisrelevanz) unterscheiden und beurteilen.
Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
- normungebunden mit- und gegeneinander kämpfen und dabei die eigene und die Sicherheit der Partnerin bzw. des Partners berücksichtigen.
- sich regelgerecht und fair in Kampfspielen und Kampfsituationen verhalten und Verantwortung für sich und die Partnerin bzw. den Partner übernehmen.
- normungebunden und normgebunden mit- und gegeneinander kämpfen und sich auf individuelle Voraussetzungen von Partnerin oder Partner, Gegnerin oder Gegner einstellen.
- körperlich bedingte Vor- und Nachteile erkennen, benennen und Nachteilsausgleiche entwickeln und umsetzen.
- grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten (z. B. Techniken zum Fallen, Halten und Befreien) und taktisch-kognitive Fähigkeiten (z. B. Ausweichen, Blocken, Fintieren) beim Ringen und Kämpfen anwenden.
- mit Risiko und Wagnis beim Kämpfen situationsangepasst und verantwortungsvoll umgehen sowie regelgerecht und fair miteinander kämpfen.
Methodenkompetenz
- grundlegende Regeln in Kampfsituationen entwickeln, einhalten und zielgerichtet anwenden.
- durch kooperatives Verhalten der Partnerin bzw. dem Partner beim Erlernen von einfachen Kampftechniken (z. B. am Boden) zum Erfolg verhelfen.
- Strategien und Verfahren (u. a. zur Emotionssteuerung) in Kampfsituationen zielgerichtet anwenden.
- durch kooperatives Verhalten der Partnerin bzw. dem Partner beim Erlernen von komplexen Techniken zum Erfolg verhelfen.
- Regeln für chancengleiches und faires Miteinander im Zweikampf erstellen und einen Zweikampf nach festgelegten Regeln leiten.
- der Partnerin bzw. dem Partner unter abgesprochenen Beobachtungsaspekten eine Rückmeldung im Übungs- und Zweikampfprozess geben.
Urteilskompetenz
- einfache Kampfsituationen hinsichtlich der Einhaltung von Vereinbarungen und Regeln bewerten.
- die Chancengleichheit von Kampfpaarungen in Kampfsituationen beurteilen.
- zu beachtende Sicherheitsmaßnahmen und Konfliktsituationen beurteilen.
- faires Verhalten beim Kämpfen beurteilen.
- die eigene und die Leistungsfähigkeit anderer in Zweikampfsituationen nach vereinbarten Kriterien einschätzen.
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