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Hör- und Hörsehverstehen
Leseverstehen
Monologisches Sprechen
Dialogisches Sprechen
Schreiben
Sprachmittlung
Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln · Wortschatz und Grammatik
Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln · Aussprache, Intonation und Orthografie
Methodische Kompetenzen · Sprachbewusstheit und Sprachlernkompetenz
Methodische Kompetenzen · Präsentation und Mediennutzung
Interkulturelle kommunikative Kompetenzen
Hör- und Hörsehverstehen
Kompetenzerwartungen
Betonung, Reduktion, intonatorische Muster, Vokalvarianten und Palatalisierung identifizieren,
Redewendungen und Ausdrücke verstehen, die sich auf sie selbst, ihre Familie oder auf konkrete Dinge in ihrem Umfeld beziehen,
den Gegenstand eines einfachen Gesprächs in vertrauter Umgebung identifizieren,
einfach formulierten und sehr deutlich artikulierten authentischen Hör- bzw. Hörsehtexten (z. B. Durchsagen, kurze Wetterberichte, Telefonate, einfachste Lieder) nach mehrfachem Hören wesentliche Informationen entnehmen,
Aussagen gezielt Informationen entnehmen (z. B. Zahlen, Preise, Zeitangaben),
einfache Aufgabenstellungen und Übungsanleitungen in der Zielsprache erfassen.
wesentliche Informationen verstehen und einfachen darstellenden, erläuternden und berichtenden Beiträgen folgen, wenn Wortschatz und Strukturen bekannt sind,
einer Unterhaltung die Hauptinformationen entnehmen (u. a. Thema, Zuordnung von Aussagen zu verschiedenen Sprecherinnen und Sprechern),
klar formulierten und gut verständlichen Hör- und Hörsehtexten (u. a. Wetterberichte, kurze Geschichten, Lieder, Video-Clips) mit methodischen Hilfen die Hauptaussagen entnehmen,
komplexere Arbeits- und Übungsanweisungen sowie Sicherungen von Unterrichtsergebnissen in der Zielsprache verstehen.
im Unterricht auch komplexen Kommunikationssituationen folgen, wenn Wortschatz und Strukturen überwiegend bekannt sind,
in Gesprächen zwischen Muttersprachlern Einzelaspekte identifizieren, wenn das Thema bekannt ist,
die Hauptaussagen auch längerer authentischer Hörtexte und audiovisueller Quellen erfassen und ihnen wesentliche Informationen entnehmen (z. B. Nachrichten, Interviews, Spielfilmsequenzen).
Lernstrategien und Arbeitstechniken
den situativen Kontext für den Dekodierungsprozess nutzen,
Techniken der globalen, selektiven und/oder detaillierten Informationsentnahme einsetzen (z. B. Dekodierung über Schlüsselbegriffe, Schließen von Verständnislücken durch Hypothesenbildung und Verifizierung, Auswertung visueller Impulse, zielgerichtetes Anfertigen von Notizen mithilfe eines Hörrasters),
in mehrfach kodierten Texten das Zusammenspiel von Sprache und Ton/Musik/Bild nutzen,
nonverbale Signale und Gestaltungselemente, wie z. B. Mimik, Gestik, Geräusche, Musik, Licht, Farben nutzen.
Niveauziel
können die Schülerinnen und Schüler einfache Sätze, Wendungen und Wörter in Hör- und Hörsehtexten verstehen, wenn es um Inhalte von ganz unmittelbarer Bedeutung geht, sofern deutlich und langsam gesprochen wird bzw. in Filmsequenzen eine eindeutige visuelle Kodierung gegeben ist (A1).
können die Schülerinnen und Schüler einfachen und in Standardsprache formulierten Äußerungen und Hörtexten bzw. Hörsehtexten mit vertrauter Thematik wichtige Informationen entnehmen, wenn in deutlich artikulierter Zielsprache gesprochen wird bzw. in Filmsequenzen eine eindeutige visuelle Kodierung gegeben ist (A2).
können die Schülerinnen und Schüler wesentliche Aspekte und Detailinformationen auch von inhaltlich komplexeren Redebeiträgen sowie die Hauptaspekte von Hörsehtexten verstehen, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache gesprochen wird, die Themen bekannt sind bzw. in Filmsequenzen eine eindeutige visuelle Kodierung gegeben ist (B1).
Leseverstehen
Kompetenzerwartungen
die kyrillischen Schriftzeichen lesen und dabei einzelne intonatorische und phonetische Muster beachten (z. B. Vokalreduktion, Palatalisierung),
Betonungszeichen korrekt umsetzen,
leichte Alltagstexte (z. B. kurze Mitteilungen, Hinweisschilder oder Plakate) verstehen und diesen wesentliche Informationen entnehmen,
didaktisierte und einfache authentische Lehrbuch- und Lektüretexte unter Rückgriff auf sprachliche und methodische Hilfen verstehen und ihnen zentrale Informationen entnehmen,
gängige Aufgabenstellungen und Übungsanleitungen in der Zielsprache erfassen.
private (z. B. E-Mails, SMS, Einladungen, Glückwünsche) und öffentliche Sach- und Gebrauchstexte (z. B. Anzeigen, Broschüren, Fahrpläne, Speisekarten) verstehen und diesen wichtige Informationen entnehmen,
adaptierte fiktionale Texte themen-, figuren- und handlungsbezogen erfassen und diesen selektiv Informationen entnehmen,
komplexere Arbeits- und Übungsanweisungen sowie Sicherungen von Unterrichtsergebnissen in der Zielsprache verstehen.
weitgehend selbstständig längere didaktisierte fiktionale (z. B. kurze Geschichten, Gedichte) und nicht-fiktionale Texte (z. B. Websites, einfache Zeitungsartikel) zu bekannten Themen und Zusammenhängen erfassen und diesen gezielt Informationen entnehmen,
nach entsprechender Vorbereitung Texte, auch zu aktuellen Ereignissen und Problemen, vorrangig selbstständig und unter Anleitung in Ansätzen analytisch erschließen (z. B. Charakterisierung).
Lernstrategien und Arbeitstechniken
wichtige Details und Textstellen kenntlich machen,
unbekanntes Vokabular mit Hilfen aus der Wortstruktur und/oder dem Kontext erschließen,
Wörterverzeichnisse, zweisprachige Wörterbücher und weitere geeignete Nachschlagewerke nutzen, um unbekanntes Vokabular zu erschließen,
einen vorentlastenden Lernwortschatz verwenden,
verschiedene Lesetechniken (global, selektiv und detailliert) auf unterschiedliche Textsorten anwenden,
unterschiedliche Techniken zum Notieren und Ordnen von Grundgedanken und Detailinformationen einsetzen (u. a. Randnotizen, Zwischenüberschriften, Mind-Maps),
Kenntnisse aus anderen Sprachen sowie Wortbildungsstrategien zur Sinnerschließung einsetzen.
Niveauziel
können die Schülerinnen und Schüler sehr kurze, einfache Texte, die ihren unmittelbaren Lebens- und Erfahrungshorizont betreffen, Satz für Satz lesen und verstehen, indem sie Bekanntes identifizieren und, falls notwendig, den Text wiederholt lesen (A1).
können die Schülerinnen und Schüler kurze, alltagssprachliche Texte zu vertrauten Themen erfassen, die auf einem zuvor erarbeiteten Wortschatz und bekannten Strukturen basieren sowie einen gewissen Anteil an Internationalismen beinhalten (A2+).
können die Schülerinnen und Schüler weitgehend selbstständig klar strukturierte Texte aus Themenfeldern ihres Interessen- und Erfahrungsbereiches lesen und verstehen, in denen eine überwiegend authentische Sprache verwendet wird, die auf einem erweiterten Wortschatz basiert (B1).
Monologisches Sprechen
Kompetenzerwartungen
Grundregeln der Aussprache und Betonung umsetzen,
gängige Intonationsmuster anwenden (ИК 1, ИК 2),
über sich und andere Auskunft geben (z. B. Familie, Wohnsituation, Hobbys),
vertraute Gegenstände und Sachverhalte benennen und beschreiben (z. B. Schule, Geografie, Essen und Trinken), indem sie gelernte Redemittel passend einsetzen,
auch unbekannte Wörter mithilfe von Betonungszeichen korrekt aussprechen,
einen kurzen, einfachen und eingeübten Vortrag zu einem vorbereiteten Thema halten.
persönliche Vorlieben und Abneigungen formulieren,
in einfacher Form aus dem eigenen Erlebnisbereich berichten (z. B. über Tätigkeiten, Gewohnheiten, Alltagsbeschäftigungen),
sich anhand von Wortgerüsten zu vertrauten Themen aufgabenbezogen äußern und die eigene Meinung formulieren,
eine einfache Präsentation zu einem vertrauten Thema geben und unkomplizierte Nachfragen beantworten.
reale und erfundene Ereignisse schildern,
nach entsprechender Vorbereitung zusammenhängend über grundlegende Themen ihrer Erfahrungswelt berichten,
die Handlung eines längeren Textes oder eines Filmausschnitts anhand von Stichpunkten wiedergeben und die eigenen Reaktionen darauf beschreiben,
für Ansichten, Pläne oder Handlungen kurze Begründungen oder Erklärungen geben,
eine Präsentation zu einem vertrauten Thema strukturiert und weitgehend verständlich vortragen.
Lernstrategien und Arbeitstechniken
nachahmend sprechen,
auf Stichworte gestützt frei sprechen,
paraphrasieren und Kompensationsstrategien anwenden,
para- und nonverbale Mittel unterstützend einsetzen,
geeignete Präsentationstechniken sinnvoll verwenden (z. B. Gliederung und Visualisierung),
erlernte Redemittel anwenden und situationsgerecht anpassen.
Niveauziel
können die Schülerinnen und Schüler die im Unterricht erarbeiteten Redemittel situationsadäquat anwenden und sich mit einfachen Wendungen über Menschen, Dinge und Orte äußern (A1).
können die Schülerinnen und Schüler einfach strukturierte Wendungen und Sätze selbstständig bilden und sich über Menschen, Sachverhalte, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen äußern (A2).
können die Schülerinnen und Schüler zu Themen ihres Erfahrungs- und Interessenbereichs sprechen. Sie können verständlich und strukturiert beschreiben, berichten, erzählen und bewerten (A2+/in Teilen B1).
Dialogisches Sprechen
Kompetenzerwartungen
Grundregeln der Aussprache und Betonung umsetzen,
gängige Intonationsmuster anwenden (ИК 1, ИК 2),
gelernte Musterdialoge situativ angemessen verwenden und dabei Begrüßungs-, Höflichkeits- und Abschiedsformeln einsetzen,
Aussagen treffen, Fragen stellen und beantworten und Zustimmung oder Ablehnung äußern,
auf einfache Weise vertraute Themen des Alltags besprechen und Routinesituationen bewältigen (z. B. Einkaufen, Essen, Fragen nach dem Weg),
in einfacher Form am Unterrichtsdiskurs teilnehmen.
sich in ihnen vertrauten Situationen verständigen und dabei einfache Wendungen gebrauchen, um Dinge zu erbitten, zu erfragen und Absprachen zu treffen,
erlernte Satzbausteine und Redemittel kreativ einsetzen und anpassen,
ein Gespräch über Ereignisse oder Themen des Alltags beginnen, fortführen und mithilfe von Gesprächspartnern aufrechterhalten,
eigene Anliegen verständlich ins Gespräch einbringen,
in einer Diskussion in einfacher Form ihre Meinung sagen und begründen,
mit Muttersprachlern kommunizieren, wenn das Gespräch in angemessenem Tempo stattfindet und es Raum für Wiederholungen und Paraphrasierungen gibt (z. B. während des Schüleraustauschs).
Gespräche in alltäglichen Situationen routiniert bewältigen,
die ihnen bekannten sprachlichen Mittel weitgehend differenziert adressaten- und situationsbezogen einsetzen und angemessen Überzeugungen und Meinungen, Zustimmung und Ablehnung ausdrücken,
ein Gespräch beginnen, fortführen und trotz sprachlicher Schwierigkeiten aufrechterhalten (z. B. Diskussion, Interview),
in einer Diskussion auch über aktuelle Ereignisse und Probleme nach entsprechender Vorbereitung Standpunkte und Meinungen äußern,
Gefühle wie Überraschung, Freude, Trauer, Interesse und Gleichgültigkeit ausdrücken und auf entsprechende Äußerungen reagieren.
Lernstrategien und Arbeitstechniken
Listen mit Redewendungen, Wörterbücher und Vokabelverzeichnisse nutzen, um Dialoge, Gespräche und Diskussionen adressatengerecht vorzubereiten,
Partner- und Gruppenarbeitsphasen (z. B. Murmelphasen) konstruktiv zur Vorbereitung ihrer Sprechhandlungen nutzen,
kooperative Lernformen nutzen (z. B. Partnerinterview, Omniumkontakt, Kugellager),
paraphrasieren und Kompensationsstrategien anwenden,
para- und nonverbale Mittel unterstützend einsetzen,
Hilfsmittel im Gespräch nutzen (z. B. Situations- oder Rollenkarten).
Niveauziel
können sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe der im Unterricht erarbeiteten Redemittel über grundlegende Aspekte des alltäglichen Lebens auf einfache Art verständigen (A1).
können sich die Schülerinnen und Schüler mit einfach strukturierten Wendungen und Sätzen über ihnen vertraute Themen austauschen (A2).
können die Schülerinnen und Schüler auch ohne detaillierte Vorbereitung an Gesprächen über ihnen vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen austauschen. Sie können sich über Dinge des alltäglichen Lebens, ihre persönlichen Lebensumstände oder bekannte Themen äußern (A2+/in Teilen B1).
Schreiben
Kompetenzerwartungen
das kyrillische Alphabet schreiben,
duktusgerecht und orthografisch richtig schreiben,
einfache Mitteilungen sowie kurze Texte über sich selbst und andere Personen verfassen,
Texte nach vorgegebenen Mustern gestalten,
Details auf Bildern benennen,
Vorlieben und Abneigungen in einfacher Form äußern,
einfache Sachverhalte in einem kurzen, strukturierten Text (z. B. Speisekarte, Stundenplan, Steckbrief) darstellen,
eine Bildgeschichte in einen einfachen Text umwandeln,
kurze szenische Texte schreiben (z. B. Dialogkarten).
Ereignisse, Handlungen, Pläne und persönliche Erfahrungen schildern,
einzelne Inhalte kurzer Texte mit Hilfen wiedergeben und zusammenfassen,
fiktive und reale Personen beschreiben und deren Handlungsmotive benennen,
einfache kreative Texte (z. B. persönlicher Brief, E-Mail, Artikel für Schülerzeitung, Homepage, Blog) auf Grundlage unterschiedlicher Vorgaben (z. B. Redemittel) verfassen,
in einem persönlichen Brief/in einer persönlichen E-Mail ein Anliegen formulieren.
klar strukturierte, zusammenhängende Texte, z. B. persönliche Briefe/E-Mails schreiben, in denen sie Ereignisse, Gefühle und Reaktionen schildern,
fiktive und reale Personen beschreiben und deren Handlungsmotive darstellen,
Informationen in größerem Umfang aus fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten zusammenfassen und darüber berichten,
einfachere analytische Aufgabenstellungen unter Anleitung bearbeiten (z. B. Charakterisierung, Figurenkonstellation),
kreative Texte verfassen (z. B. alternative Handlungsstränge entwickeln, aus anderer Perspektive schreiben, Rollenbiografien verfassen),
ihre persönliche Meinung und Neigung begründet äußern.
Lernstrategien und Arbeitstechniken
zunehmend selbstständig Wörterverzeichnisse, zweisprachige Wörterbücher und grammatische Übersichten für die Textproduktion verwenden,
zunehmend selbstständig die Phasen des Schreibprozesses (Entwerfen, Schreiben, Überarbeiten) durchführen, indem sie Gedanken und Ideen notieren, sie sinnvoll strukturieren und auf dieser Grundlage Texte erstellen; Methoden zur Vernetzung und Strukturierung von sprachlichen Mitteln anwenden; bei Ausdrucksschwierigkeiten Kompensationsstrategien anwenden; adressatengerecht formulieren; Regeln der Orthografie berücksichtigen,
eigene Texte und die der Mitschülerinnen und Mitschüler anhand ausgewählter Kriterien auf Korrektheit überprüfen und überarbeiten,
den eigenen Lernstand/-fortschritt und den der Mitschülerinnen und Mitschüler anhand vorgegebener Evaluationsinstrumente einschätzen (z. B. Textlupe, Korrekturbögen).
Niveauziel
können die Schülerinnen und Schüler sehr einfache kurze Texte schreiben, die sich auf vertraute Themen beziehen (A1).
können die Schülerinnen und Schüler einfache Texte zu aus dem Unterricht vertrauten Themen verfassen (A2).
können die Schülerinnen und Schüler strukturierte zusammenhängende Texte zu Themen aus einem breiteren Themenspektrum verfassen (A2+/in Teilen B1).
Sprachmittlung
Lernstrategien und Arbeitstechniken
Bedürfnisse der Adressaten/Kommunikationspartner antizipieren,
eine aufgabengerechte Informationsauswahl treffen,
kulturspezifische Aussagen selbstständig klären und einbeziehen,
komplexe Strukturen der Ausgangstexte vereinfachen,
Kompensationsstrategien anwenden (z. B. Paraphrasieren, Umschreibung unbekannter Lexik),
ihre Kenntnisse über formale Anforderungen bestimmter Textsorten aktivieren,
Wörterbücher angemessen verwenden,
vergleichbare Texte für die eigene Textproduktion nutzen,
ggf. Mimik und Gestik einsetzen.
Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln · Wortschatz und Grammatik
Kompetenzerwartungen
die eigene Person vorstellen (u. a. Name, Alter, Interessen, Freizeitaktivitäten),
das eigene Lebensumfeld darstellen (u. a. Familie, Freunde, Schule, Wohnsituation, Tagesablauf),
in elementaren Kontaktsituationen agieren (u. a. Begrüßung, Frage nach dem Alter),
einen einfachen funktionalen Wortschatz zur Bildbeschreibung verwenden,
einzelne Begriffe zu Geografie und Wetter verwenden,
elementares Unterrichtsvokabular verstehen.
sich zu vertrauten und vorbereiteten Themen äußern: persönliches Befinden; persönliches Umfeld; Freizeitgestaltung und Konsumverhalten Jugendlicher; Reisevorhaben; Charakteristika von Personen; Feste und Traditionen,
in einfacher Form ihre Meinung äußern und Stellung beziehen,
sich eines umfangreicheren Unterrichtsvokabulars bedienen.
sich zunehmend differenziert zu überwiegend vertrauten Sachverhalten und Themen des persönlichen Erfahrungs- und Interessenbereichs äußern: Zukunfts- und Berufsvorstellungen; unterschiedliche Lebensentwürfe; Beziehungen; Werte und Normen (z. B. Verhaltenskonventionen, kulturspezifische Sichtweisen, Konflikte); gesellschaftlich relevante Themen (z. B. Kommunikation, Medien, Ökologie, Kunst, Kultur, Geschichte),
Redemittel zur Argumentation und Meinungsäußerung verwenden,
einen grundlegenden Wortschatz im Umgang mit Texten (auch fiktionaler Art) und Medien verwenden,
Unterrichtsvokabular sicher verwenden.
Lernstrategien und Arbeitstechniken
zunehmend selbstständig Wortschatz erschließen, indem sie auf Wortbildungsstrategien und -regularitäten zurückgreifen und dabei auch ihre Kenntnisse aus anderen Sprachen nutzen,
Verfahren heranziehen zur Vernetzung (z. B. Mindmaps, Kontextuierung, Assoziationstechniken); Visualisierung (z. B. Bild-Wort-Zuordnung); Strukturierung (z. B. Wortfelder und -familien); Speicherung (z. B. Wortkarteien, Eselsbrücken, Reime),
Kompensationsstrategien anwenden (z. B. Internationalismen),
zunehmend selbstständig Wörterverzeichnisse und zweisprachige Wörterbücher (auch digitale) nutzen.
Lernstrategien und Arbeitstechniken (3.2.2)
grundlegende Funktionen der Grammatik erfassen und diese Kenntnisse produktiv nutzen,
sich zunehmend sicher der lateinischen Fachbegriffe bedienen,
zunehmend grammatische Phänomene induktiv erschließen und Regeln formulieren,
Techniken zur Visualisierung von grammatischen Strukturen anwenden (z. B. Schaubilder erstellen),
Strukturen erkennen und übertragen,
zunehmend selbstständig mit dem Grammatikteil der Lehrwerke oder mit Grammatiken arbeiten,
grammatische Phänomene kontrastiv betrachten,
ihr grammatikalisches Wissen reflektieren und Korrekturen für ihren Sprachfortschritt nutzen.
Niveauziel
verfügen die Schülerinnen und Schüler über einen Vorrat an elementaren Wörtern und Wendungen, um grundlegenden Kommunikationsbedürfnissen gerecht werden zu können und um sich über grundlegende Aspekte des alltäglichen Lebens auf einfache Art zu verständigen (A1+).
verfügen die Schülerinnen und Schüler über den notwendigen Wortschatz, um sich in alltäglichen Situationen zu vertrauten Themen zu äußern (A2+).
verfügen die Schülerinnen und Schüler über einen ausreichend großen Wortschatz, um ihre Kommunikationsabsicht hinsichtlich der meisten Alltagsthemen realisieren zu können (B1).
Niveauziel Grammatik
können die Schülerinnen und Schüler einige einfache grammatische Strukturen und Satzmuster im engen Rahmen eines erworbenen Repertoires anwenden (A1).
haben die Schülerinnen und Schüler ihr grammatikalisches Repertoire erweitert und wenden die erworbenen grammatischen Strukturen überwiegend korrekt an (A2).
haben die Schülerinnen und Schüler ihr grammatikalisches Repertoire weiter ausdifferenziert und können sich auch komplexerer grammatischer Strukturen bedienen (B1).
Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln · Aussprache, Intonation und Orthografie
Ausdrücklich formulierte Kompetenzerwartungen
sind in der Lage, bei Bedarf die korrekte Aussprache von Wörtern mit geeigneten Medien zu ermitteln.
können ihnen zunächst unbekannte Wörter zunehmend korrekt schreiben.
kennen die Abfolge der Buchstaben im Alphabet, wichtige Rechtschreibregeln und nutzen Wortbildungsgesetze zur Festigung der Orthografie.
wenden die sprachtypischen Sonderzeichen und die grundlegenden Regeln zur Groß- und Kleinschreibung an.
beherrschen am Ende von Schuljahrgang 10 die Orthografie ihres aktiven Wortschatzes.
können darüber hinaus auf der Basis sprachtypischer Gesetzmäßigkeiten auch unbekannte Lexeme weitgehend korrekt schreiben.
beachten sprachtypische Grundregeln der Zeichensetzung.
Methodische Kompetenzen · Sprachbewusstheit und Sprachlernkompetenz
Sprachbewusstheit und Sprachlernkompetenz
stellen Hypothesen zu sprachlichen Phänomenen auf, überprüfen diese und nutzen die Erkenntnisse für den eigenen Lernprozess,
bedienen sich sprachlicher Erschließungs- und Transferstrategien im Sinne der Mehrsprachigkeitsdidaktik,
erkennen Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Beziehungen zwischen Sprachen und nutzen sie für den eigenen Sprachlernprozess,
erkennen und reflektieren die Erfordernisse einer Kommunikationssituation und richten ihr Sprachhandeln danach aus,
organisieren ihren Lernprozess zunehmend selbstverantwortlich,
schätzen den eigenen Lernstand/-fortschritt kriteriengeleitet ein,
nutzen Strategien zur Selbstkorrektur,
strukturieren Arbeitsprozesse in den Sozialformen Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit,
reflektieren den Nutzen der Fremdsprache zur Pflege von persönlichen und beruflichen Kontakten sowie ihre Bedeutung für die Erweiterung des eigenen Horizontes,
nutzen die Fremdsprache auch fächerübergreifend.
Methodische Kompetenzen · Präsentation und Mediennutzung
Präsentation und Mediennutzung
identifizieren ihre Arbeits- und Suchinteressen,
kennen und nutzen unterschiedliche Informationsquellen,
nutzen bedarfsgerecht und sachorientiert digitale und nicht-digitale Hilfsmittel (z. B. kyrillische Tastatur) und Lernmaterialien,
prüfen gefundene Informationen kritisch auf ihre Herkunft, ihre Wirkung, sachliche Richtigkeit und thematische Relevanz,
interagieren und kooperieren zielgerichtet sowie situationsadäquat mit Hilfe verschiedener digitaler Kommunikationsmöglichkeiten,
dokumentieren und speichern ihre Ergebnisse zweckdienlich,
beachten datenrechtliche Bestimmungen und Fragen der Datensicherheit,
organisieren die Präsentation ihrer Ergebnisse bezüglich Medienwahl, Gliederung, Visualisierung und ggf. Rollenverteilung/Arbeitsteilung,
verwenden angemessene Präsentationsformen wie beispielsweise Poster, Flyer, digitale Visualisierung, Podcast/Hörspiel, Filmclip, szenische Darstellung oder Vortrag,
geben einander ein konstruktives, kriteriengestütztes Feedback,
berücksichtigen das erhaltene Feedback bei weiteren Präsentationen.
Interkulturelle kommunikative Kompetenzen
Kompetenzerwartungen
bewältigen spielerisch und u. U. in der Realbegegnung einfache Kommunikationssituationen unter Rückgriff auf landestypische Rituale und Konventionen,
handeln mittels geeigneter Verfahren spielerisch in der Rolle des Mitglieds anderer Kulturen,
vergleichen ihre aus altersgerechten Texten und aus Realbegegnungen gewonnenen Kenntnisse mit ihrem Wissen über die eigene Region und das eigene Land (ggf. auch Herkunftsland), wobei sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen und Erklärungsmöglichkeiten anstreben,
lernen auf der Grundlage geeigneter Texte die Ansichten und Verhaltensweisen von Menschen der Zielsprachenkultur kennen, vergleichen diese mit ihren eigenen Ansichten und Verhaltensweisen und finden ggf. Erklärungen,
gewinnen Einblick in die persönliche Lebensplanung, Ausbildung und Berufsfindung von Menschen aus den Zielsprachenländern,
entwickeln die Bereitschaft, sich auf die Befindlichkeiten und Denkweisen einer Person aus einer anderen Kultur einzulassen,
kennen gängige Sicht- und Wahrnehmungsweisen, Vorurteile und Stereotype des eigenen und des anderen Landes und setzen sich mit ihnen auseinander,
nehmen kulturelle Differenzen, Missverständnisse und Konfliktsituationen bewusst wahr und verständigen sich darüber,
entwickeln Neugier auf Fremdes und andere Kulturen, akzeptieren kulturelle Vielfalt und sehen sie als Bereicherung für ihr Leben an,
mit Russisch als Herkunftssprache erfahren den Russischunterricht als Raum der Wertschätzung und stärken ihre sprachliche und kulturelle Identität.
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