wenden in Vorträgen grundlegende Fachbegriffe an und erklären sie.
präsentieren in Vorträgen Arbeitsergebnisse strukturiert, stichwortund mediengestützt.
erzählen eigene Erlebnisse geordnet und anschaulich und formulieren eigene Empfindungen.
erzählen Erlebnisse und Geschichten gegliedert und mithilfe einer ausdrucksstarken Wortwahl.
tragen kurze Gedichte auswendig vor, z. B. auch in den niederdeutschen Sprachen.
tragen Balladen auswendig und Sinn gestaltend vor.
sprechen und vertonen Texte auch mithilfe digitaler Medien und erproben die Wirkung.
beachten beim Vortragen Sprechtempo, Lautstärke, Betonung, Sprechpausen, Stimmführung und Körpersprache.
mit anderen sprechen
formulieren Gedanken, Wünsche und Forderungen angemessen und verständlich.
formulieren sachund situationsangemessen und wenden dabei vereinbarte Gesprächsregeln an.
diskutieren unter Einhaltung vereinbarter Gesprächsregeln.
formulieren und begründen eigene Meinungen und lassen die Meinung anderer gelten.
setzen sich mit der Meinung anderer auseinander, stützen ihre eigene Meinung mit Argumenten.
erproben Gesprächsvarianten in
erproben Gesprächsvarianten in
verstehend zuhören
hören aufmerksam zu und lassen andere ausreden.
klären durch Nachfragen Verständnisprobleme. unterscheiden beim Zuhören Wesentliches von Unwesentlichem.
notieren Gehörtes in Stichpunkten. notieren Wesentliches in Stichpunkten.
geben Informationen, auch aus Hörtexten, wieder. entnehmen Informationen, auch auf der Grundlage von Hörtexten, und werten diese kriteriengeleitet aus.
szenisch spielen und gestalten
stellen eigene Erlebnisse, Kommunikationssituationen und einfache literarische Vorlagen szenisch dar, z. B. auch in den niederdeutschen Sprachen
geben den Spielerinnen und Spielern wertschätzend und kriteriengeleitet Rückmeldungen.
geben gezielt, konstruktiv und wertschätzend Rückmeldungen über Absicht und Wirkungsweise.
erproben verbale Ausdrucksmittel sowie Mimik und Gestik, z. B. in Rollenspielen und Standbildern.
wenden gezielt Formen verbaler und nonverbaler Kommunikation an.
über Lernen sprechen
sprechen über Lernerfahrungen und unterstützen andere in ihren Lernprozessen.
Schreiben
über Schreibfertigkeiten verfügen
schreiben Texte automatisiert in gut lesbarer Handschrift und angemessenem Tempo.
schreiben unter Berücksichtigung der Wortund Satzgrenzen und der Eindeutigkeit der Großund Kleinbuchstaben.
halten eine strukturierte äußere Form ein und beachten Blattaufteilung, Rand, Absatz und Linksbündigkeit.
wenden Grundfunktionen der Textverarbeitung an und nutzen diese für das Verfassen und die Überarbeitung von Texten:
dokumentieren Arbeitsergebnisse mithilfe von Textverarbeitungsprogrammen:
füllen einfache Formulare angeleitet aus, z. B.
füllen Formulare selbstständig aus, z. B.
richtig schreiben
wenden beim Schreiben die Kenntnis über den Aufbau von Wörtern aus Silben und über die Vokaldauer an.
beachten beim Schreiben den Aufbau von Wörtern aus Wortbausteinen:
schreiben einen zunehmend erweiterten Wortschatz von Merkwörtern richtig:
unterscheiden Fremdwörter von nativen Wörtern. beachten, dass die Schreibung von Fremdwörtern eigenen orthografischen Gesetzmäßigkeiten folgt.
wenden die Regeln der Großschreibung an bei:
beachten und nutzen zunehmend selbstständig den Satzbau für die Großschreibung des Kerns einer Nominalgruppe (syntaktische Analyse).
beachten den Satzbau für die richtige Zeichensetzung:
wenden Regelwissen der Zeichensetzung in Satzreihen und in zunehmend komplexeren Satzgefügen an.
beachten bei der Getrenntund Zusammenschreibung Wortbildungsprinzip (z. B. Haustür, (jemanden) freisprechen) und syntaktisches Prinzip (z. B. „Man kann hier frei sprechen.“).
setzen Rechtschreibhilfen zielführend ein, z. B.
setzen Rechtschreibtechniken selbstständig und zielführend ein, z. B.
setzen Rechtschreibstrategien ein, um zur richtigen Schreibung zu gelangen:
entwickeln Rechtschreibbewusstsein und Fehlersensibilität.
beachten beim Schreiben und Lesen orthografische Gesetzmäßigkeiten und benennen diese.
nutzen das Wissen über orthografische Gesetzmäßigkeiten zur Fehlerkorrektur.
Texte planen und entwerfen
untersuchen Schreibaufträge hinsichtlich der Zielsetzung und nutzen ihr thematisches und schreibformbezogenes Vorwissen.
notieren eigene Ideen und Informationen aus vorgegebenen Quellen zu einfachen Schreibaufträgen.
vergleichen, beurteilen und ordnen Informationen aus unterschiedlichen Quellen.
schreiben unterschiedliche Textformen kriteriengeleitet, schlüssig und nachvollziehbar.
schreiben adressatenund situationsgerecht.
nutzen Methoden des kooperativen und kollaborativen Schreibens auch unter Verwendung digitaler Verfahren.
visualisieren Informationen aus linearen und nichtlinearen Texten, auch mithilfe digitaler Medien (z. B. Tabellen, Plakate, Grafiken, Schaubilder, Bild- Text-Collagen, Videoclips, Erklärvideos).
wenden verschiedene Verfahren kreativen Schreibens an, z. B.
gehen produktiv und experimentierend mit vorgegebenen Texten um.
schreiben frei oder gelenkt, z. B.
schreiben frei oder gelenkt kurze lyrische, epische und szenische Texte und verfassen z. B.
wenden textangemessene Erzähltechniken an (z. B. Spannungsaufbau, wörtliche Rede).
wenden verschiedene Verfahren kreativen Schreibens an, z. B.
beschreiben Wirkungen der Texte.
beschreiben Personen, Tiere, Gegenstände und einfache Vorgänge. beschreiben literarische Figuren und Figurenkonstellationen.
beschreiben einfache bildliche und grafische Darstellungen.
fassen den Inhalt von kurzen Texten oder Textabschnitten in eigenen Worten zusammen.
fassen den Inhalt von Texten sachlich und strukturiert zusammen.
berichten sachlich und folgerichtig über Ereignisse, insbesondere unter Berücksichtigung der W-Fragen.
berichten unter Verwendung informierender journalistischer Textformen über einfache Sachverhalte.
unterscheiden z. B. Nachricht, Blog, Reportage, Interview und erproben diese, auch mithilfe materialgestützten Schreibens.
schreiben mithilfe digitaler Medien kooperativ und kollaborativ Texte, z. B.
verfassen persönliche Briefe oder E-Mails.
visualisieren Informationen aus linearen und nichtlinearen Texten, auch mithilfe digitaler Medien.
geben Informationen aus linearen und nichtlinearen Texten in Tabellen, Plakaten, Grafiken, Schaubildern zur Veranschaulichung von Argumentationen wieder.
verfassen materialgestützt argumentative Texte (z. B. Leserbrief) und nehmen Stellung in Form der Argumentationsschritte Behauptung, Begründung und Beispiel.
beantworten Fragen zu Texten und belegen ihre Antworten mit einfachen Textbezügen (Seitenzahl, Zeilenangabe).
erschließen Texte mithilfe von Leitfragen, wenden erlernte Fachbegriffe an und belegen ihre Aussagen durch Wiedergabe entsprechender Textstellen.
Texte überarbeiten
prüfen und überarbeiten zunehmend selbstständig eigene und fremde Texte in Bezug auf:
berichtigen zunehmend selbstständig eigene und fremde Texte angeleitet und mithilfe von Nachschlagewerken in Bezug auf:
reflektieren den Schreibprozess.
Lesen – mit Texten und Medien umgehen
über Lesefertigkeiten verfügen
wenden Lautlese-Verfahren zur Steigerung der Leseflüssigkeit an:
nehmen an Projekten zur Förderung der Lesekompetenz teil.
wenden Vielleseverfahren zur Steigerung der Lesemenge an (z. B. Leseolympiade, Online-Leseförderprogramme).
lesen geübte und einfache ungeübte literarische Texte und Sachtexte zunehmend flüssig, verständlich, sinngestaltend und fehlerfrei vor.
lesen auch unbekannte literarische Texte und Sachtexte weitgehend flüssig, verständlich, antizipierend, sinngestaltend und fehlerfrei vor.
wenden beim Lesen ihre Kenntnisse der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik an.
beurteilen kriteriengeleitet die Lesevorträge anderer.
Lesestrategien anwenden
formulieren Leseerwartungen, Fragen und Hypothesen unter Berücksichtigung von
wenden Lesetechniken entsprechend der Textart und dem Leseziel an, z. B.
wenden Erschließungstechniken an, z. B.
wenden Erschließungstechniken beim Lesen digitaler Textformen an, z. B. durch
werten das Gelesene aus, z. B. durch:
literarische Texte verstehen und nutzen
lesen altersangemessene Literatur deutscher, auch regionaler sowie regionalsprachlicher, und internationaler Herkunft.
analysieren und benennen Textsorten anhand ihrer Merkmale - Erzählung - Sage - Fabel - Gedicht (auch Ballade) - kürzerer dialogisch-szenischer Text
geben Texteindrücke und zentrale Inhalte wieder: - Zeit und Ort der Handlung - Figuren, ihre Eigenschaften und Beziehungen zueinander - Beweggründe ihres Handelns - Konflikte und ihre Entwicklung
formulieren unter Anleitung ein Textverständnis. formulieren eigene Interpretationsansätze und belegen sie am Text.
wenden grundlegende Fachbegriffe zur Untersuchung von Texten an: - Er-Erzähler, Ich-Erzähler - Vers, Strophe - Paarreim, Kreuzreim - Monolog, Dialog, Regieanweisung - innere und äußere Handlung
wenden ein erweitertes Repertoire von Fachbegriffen zur Untersuchung von Texten an:
untersuchen Besonderheiten der sprachlichen Gestaltung und deren Wirkung.
stellen Zusammenhänge zwischen Inhalt, Form und Wirkung her.
stellen Bezüge zu ihrer eigenen Lebenswelt her. stellen einfache historische und gesellschaftliche Bezüge her.
präsentieren (selbstausgewählte) Bücher und bewerten sie nach vereinbarten Kriterien.
Sachtexte verstehen und nutzen
entnehmen mithilfe von Leitfragen Informationen aus linearen und nichtlinearen Sachtexten, Abbildungen und Websites.
fassen Inhalte von linearen und nichtlinearen Sachtexten zusammen.
werten auch komplexere lineare und nichtlineare Sachtexte kriteriengeleitet aus.
unterscheiden die informierenden Textformen Bericht und Beschreibung anhand wesentlicher Merkmale, z. B. - Unfallbericht - Anleitung
unterscheiden journalistische Textformen (Printund Digitalmedien) in ihren Merkmalen und ihren Wirkungsabsichten:
unterscheiden einfache Formen appellativer Texte, z. B. - Einladung - Suchanzeige - Aufruf
beschreiben wesentliche Merkmale appellativer Texte und beziehen sich auf die Funktion und Wirkungsabsicht, z. B. Werbetexte, Anzeigen.
Texte und Medienprodukte präsentieren
wandeln Texte in andere Medien um, z. B. in Kurzfilme, Trickfilme, Hörspielfassungen.
präsentieren Ergebnisse mithilfe von unterschiedlichen Medien, z. B. Plakat, Mindmap, Portfolio, digitalgestützte Präsentation, Erklärvideo.
Medien verstehen und nutzen
nutzen unterschiedliche Informationsangebote, z. B.
unterscheiden zwischen Informationsund Unterhaltungsfunktion von Medienangeboten.
benennen medienspezifische Formate und bewerten deren Intention und Wirkung.
untersuchen die Gestaltung von Medienangeboten.
bewerten Informationen aus Printmedien und digitalen Medien anhand ausgewählter Kriterien, z. B.
recherchieren mithilfe von Printmedien und digitalen Medien, z. B. durch
analysieren grundlegende filmische Gestaltungsmittel im Hinblick auf die Intention eines Films, z. B.
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
kommunizieren zunehmend sicher, insbesondere unter Berücksichtigung von Adressat, Intention und Situation.
unterscheiden Merkmale der Kommunikation, z. B. in - Alltagsgesprächen unter Gleichaltrigen - hierarchisch strukturierten Gesprächen
untersuchen Grundmuster und Wirkungsweisen verbaler und nonverbaler Kommunikation.
unterscheiden situationsangemessen verschiedene Sprachebenen:
untersuchen Gründe für gelingende und misslingende Kommunikation und entwickeln Verbesserungsvorschläge.
unterscheiden gesprochene Sprache von Schriftsprache anhand ihrer jeweiligen Merkmale.
unterscheiden gesprochene Sprache von Schriftsprache aufgrund ihrer unterschiedlichen Funktionen.
setzen sich mit dem Sprachgebrauch in sozialen Netzwerken auseinander.
nehmen niederdeutsche Sprachen und Dialekte im mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch wahr.
bestimmen veraltete Ausdrücke, Anglizismen und andere Fremdwörter als Beispiele für Sprachwandel.
Textbeschaffenheit analysieren und reflektieren
nutzen verschiedene Möglichkeiten der Textstrukturierung: - spezifische Textstrukturen, z. B. Zeitungsartikel - Sinnabschnitte in Absätzen - Überschriften und Zwischenüberschriften - formelhafte Wendungen zur Verknüpfung von Absätzen z. B. Im Folgenden, wie bereits oben ausgeführt
untersuchen Wörter und erschließen ihre Bedeutung mithilfe von Wortfamilien und Wortfeldern.
untersuchen Fremdwörter und erschließen ihre Bedeutung.
untersuchen die Bedeutung von Redewendungen und Sprichwörtern zur Erweiterung ihres Wortschatzes.
untersuchen lautmalerische Gestaltungsmittel sowie einfache sprachliche Bilder im Textzusammenhang.
untersuchen und erschließen - bildsprachliche Ausdrucksformen, z. B. Metapher
benennen syntaktische Auffälligkeiten und prüfen ihre Wirkung im jeweiligen Kontext.
nutzen Kenntnisse über Wortbildung:
untersuchen Wortbildungsmuster:
ermitteln Gemeinsamkeiten und Unterschiede am Beispiel der Wortbildung in verschiedenen, auch niederdeutschen Sprachen.
unterscheiden flektierbare und unflektierbare Wortarten, benennen sie fachsprachlich richtig und untersuchen deren Funktion:
untersuchen die Kasusbestimmung am Beispiel von Präposition und Verb.
untersuchen die Funktion der Wortarten
untersuchen Verben und verwenden die Tempusformen textsortenund situationsadäquat:
untersuchen die Verbformen und nutzen sie textsortenund situationsadäquat:
unterscheiden bei den Flexionsmustern zwischen starken und schwachen Verben, z. B. singen - er sang, sagen - er sagte.
nutzen Konjunktion und Subjunktion als Möglichkeiten der semantischen Verknüpfung von Sätzen.
bestimmen die Wortgruppen:
bestimmen den Kern der Nominalgruppe und begründen die Großschreibung.
unterscheiden ausgehend vom Prädikat mithilfe syntaktischer Proben (z. B. Vorfeldprobe im Rahmen des Feldermodells) die Funktionen von Wortgruppen in Sätzen:
unterscheiden mithilfe syntaktischer Proben die Funktionen von Nebensätzen:
nutzen die zentrale Bedeutung des Prädikats als Kern des Satzes.
untersuchen und nutzen die Leistungen des Attributs und des Attributsatzes.
unterscheiden die Struktur von einfachen Sätzen mithilfe syntaktischer Proben (z. B. Vorfeldprobe im Rahmen des Feldermodells).
untersuchen Satzreihen und Satzgefüge mithilfe syntaktischer Proben und nutzen die Unterscheidung zur Zeichensetzung.
unterscheiden Aussagesätze, Fragesätze, Aufforderungssätze, z. B. auf Basis der Vorfeldbesetzung.
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