Sprachkompetenz
Wortschatz
- beherrschen und überblicken einen ersten Teil des Lernwortschatzes in thematischer und grammatischer Strukturierung (ca. 350 Wörter).
- wesentliche Bedeutungen des Lernwortschatzes, bei einigen Wörtern auch schon unterschiedliche Bedeutungen nennen
- die Mehrdeutigkeit einiger lateinischer Wörter sinnvoll anhand von Beispielen erklären
- wesentliche Wortarten (z. B. Verb, Substantiv, Pronomina, Adjektiv, Präposition, Konjunktion, Subjunktion) unterscheiden
- die im Vokabelverzeichnis angegebenen grammatischen Eigenschaften der Wörter benennen
- flektierte Formen auf ihre lexikalische Grundform zurückführen
- offensichtlich zusammengehörige Wörter einander zuordnen, d. h. Wortfamilien und Sachfelder bilden.
- können grundlegende Regeln der Ableitung und Zusammensetzung lateinischer Wörter (z. B. Unterscheidung von Stamm und Endung, Bedeutungen einiger Prä- und Suffixe) anwenden.
- erweitern gleichzeitig auch im Deutschen den Umfang ihres Wortschatzes, die Präzision des Wortgebrauchs und ihr Ausdrucksrepertoire.
- für lateinische Wörter unter Anleitung sinngerechte Entsprechungen im Deutschen finden
- einige Fremd- und Lehnwörter erkennen und unterscheiden.
- erkennen und verstehen in eindeutigen Fällen im Englischen und in anderen Sprachen Wörter lateinischen Ursprungs.
- in diesen eindeutigen Fällen Wörter auf ihre lateinische Ausgangsform zurückführen und ihre Bedeutung erschließen (z. B. family, famiglia, famille; to move, muovere)
- einfache parallele Gesetzmäßigkeiten im Wortschatz anderer Sprachen erkennen und für dessen Verständnis nutzen.
- beherrschen und überblicken den Lernwortschatz in thematischer und grammatischer Strukturierung (ca. 1000 Wörter).
- die wesentlichen Bedeutungen der lateinischen Wörter nennen
- typische semantisch-syntaktische Umfelder von Wörtern nennen (z. B. petere mit verschiedenen Konnotationen oder contendere mit verschiedenen Ergänzungen).
- die Wortarten sicher unterscheiden
- den Wortschatz zunehmend selbstständig nach Wortarten und Flexionsklassen strukturieren
- die Bedeutung unbekannter Vokabeln mit Hilfe eines Vokabelverzeichnisses ermitteln
- Wörter einander thematisch oder pragmatisch zuordnen, d. h. Wortfamilien, Sachfelder und Wortfelder zusammenstellen.
- können einige grundlegende Regeln der Ableitung und Zusammensetzung lateinischer Wörter zur Aufschlüsselung neuer Wörter anwenden.
- sind in der Lage, ihre Kenntnisse von Wortschatz und Wortbildungsregeln bei der Kommunikation im Deutschen anzuwenden.
- für lateinische Wörter und Wendungen in geeigneten Fällen auch selbstständig sinngerechte Entsprechungen im Deutschen wählen
- einige im Deutschen häufig gebrauchte Fremdwörter im Abgleich mit ihrer lateinischen Ausgangsform, auch in Fällen, in denen das Fremdwort seinen früheren Sinn verändert hat, erklären (z. B. pastor – Pastor).
- finden vom lateinischen Wortschatz aus Zugänge zum Wortschatz anderer Sprachen, insbesondere der romanischen Sprachen.
- die Bedeutung einzelner Wörter, sofern sie noch in deutlicher Nähe zum lateinischen Ursprungswort stehen, ableiten
- einige grundlegende parallele Gesetzmäßigkeiten im Wortschatz anderer Sprachen erkennen und für dessen Verständnis und Erlernen nutzen.
- sind in der Lage, ihren Wortschatz lektürebezogen stetig auf insgesamt 1400 Wörter zu erweitern.
- das Bedeutungsspektrum lateinischer Wörter benennen und erläutern
- bei mehrdeutigen lateinischen Wörtern die in ihren Kontexten passenden Bedeutungen erklären
- wesentliche syntaktische und semantische Funktionen von Wortarten erklären
- den Wortschatz selbstständig nach Wortarten und Flexionsklassen strukturieren
- die Bedeutung und die grammatischen Eigenschaften unbekannter Vokabeln mit Hilfe eines Wörterbuches ermitteln
- autoren- und textsortenspezifische Elemente des Wortschatzes identifizieren.
- sind zunehmend in der Lage, die „Grundbedeutung“, die „abgeleitete Bedeutung“ und ggf. die „okkasionelle Bedeutung“ zielgerichtet herauszuarbeiten.
- verfügen über einen erweiterten Wortschatz in der deutschen Sprache und eine reflektierte Ausdrucksfähigkeit.
- selbstständig für lateinische Wörter und Wendungen sinngerechte Entsprechungen im Deutschen wählen
- im Deutschen gebräuchliche Fremdwörter auf die lateinische Ausgangsform zurückführen und ihre ursprüngliche Bedeutung erklären
- wissenschaftliche Terminologie in Grundzügen erschließen.
- können ihre Kenntnisse von Wortschatz und Wortbildungsregeln beim Erlernen moderner Fremdsprachen anwenden.
- die Bedeutung von Wörtern und einfachen Wendungen verstehen, sofern sie noch in erkennbarer Nähe zum Lateinischen stehen, z. B. ti amo / ti voglio bene; questa casa non è grande; io sono un italiano; le vin est bon; buenos días, señor; l´acqua è calda
- in der Regel parallele Gesetzmäßigkeiten im Wortschatz anderer Sprachen erkennen und für dessen Verständnis und Erlernen nutzen.
- beherrschen und überblicken einen Teil des Lernwortschatzes in thematischer und grammatischer Strukturierung (ca. 350 Wörter).
- die wesentlichen Bedeutungen der lateinischen Wörter nennen
- einige typische semantisch-syntaktische Umfelder von Wörtern (z. B. petere mit verschiedenen Konnotationen oder contendere mit verschiedenen Ergänzungen) nennen
- Wortarten und Flexionsklassen unterscheiden
- die im Vokabelverzeichnis angegebenen grammatischen Eigenschaften der Wörter benennen
- flektierte Formen auf ihre lexikalische Grundform zurückführen
- zusammengehörige Wörter nach Wortfamilien und Sachfeldern ordnen.
- kennen typische Elemente der Zusammensetzung lateinischer Wörter und können sie zur Aufschlüsselung neuer Wörter anwenden.
- verfügen über einen erweiterten Wortschatz und eine erweiterte Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache.
- für lateinische Wörter in der Regel die jeweils sinngerechte Entsprechung im Deutschen wählen
- im Deutschen häufig gebrauchte Fremd- und Lehnwörter auf die lateinische Ausgangsform zurückführen.
- können offensichtliche Zusammenhänge zwischen dem lateinischen Wortschatz und dem Wortschatz ihnen bekannter Sprachen darstellen und zur Wortschatzerweiterung nutzen.
- die Verwandtschaft einzelner lateinischer Wörter mit den Wörtern aus den ihnen bekannten Fremdsprachen beschreiben
- ihre erworbenen Kenntnisse fremdsprachlichen Vokabulars zur Aufschlüsselung und zum Verständnis lateinischer Vokabeln anwenden
- die Bedeutung unbekannter Wörter dieser Sprachen, sofern sie noch in deutlich erkennbarer Nähe zum lateinischen Ursprungswort stehen, erschließen.
- beherrschen und überblicken den Lernwortschatz in thematischer und grammatischer Strukturierung (ca. 900 Wörter).
- die wesentlichen Bedeutungen und Bedeutungsvarianten der lateinischen Wörter nennen bzw. erklären
- typische semantisch-syntaktische Umfelder von Wörtern nennen und erklären
- den Wortschatz nach Wortarten und Flexionsklassen strukturieren
- wesentliche syntaktische und semantische Funktionen von Wortarten erklären
- die lexikalische Grundform und Bedeutung unbekannter flektierter Wörter in einem Vokabelverzeichnis ermitteln
- Wörter einander thematisch oder pragmatisch zuordnen, d. h. Wortfamilien, Wortfelder, Sachfelder bilden.
- können grundlegende Regeln der Ableitung und Zusammensetzung lateinischer Wörter gezielt zur Aufschlüsselung neuer Wörter anwenden.
- verfügen über einen erweiterten Wortschatz und eine reflektierte Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache.
- überwiegend selbstständig für lateinische Wörter und Wendungen sinngerechte und zielsprachengerechte Entsprechungen im Deutschen wählen
- im Deutschen häufig gebrauchte Fremdwörter auf die lateinische Ausgangsform zurückführen und ihre Bedeutungsentwicklung in Fällen, in denen das Fremdwort seinen ursprünglichen Sinn verändert hat (z. B. pastor – Pastor), erklären.
- sind in der Lage, ihre Kenntnisse von Wortschatz und Wortbildungsregeln beim Erlernen weiterer Fremdsprachen anzuwenden.
- parallele Gesetzmäßigkeiten im Wortschatz des Lateinischen und dem anderer Sprachen erkennen und für dessen Verständnis und Erlernen nutzen
- ihre erworbenen Kenntnisse fremdsprachlichen Vokabulars gezielt zur Aufschlüsselung und zum Verständnis lateinischer Vokabeln anwenden
- die Bedeutung unbekannter Wörter dieser Sprachen, sofern sie noch in erkennbarer Nähe zum lateinischen Ursprungswort stehen, vermehrt erschließen.
Grammatik
- beherrschen die Flexion ausgewählter lateinischer Konjugations- und Deklinationsklassen und können ihre Kenntnisse bei der Arbeit an einfacheren didaktisierten lateinischen Texten anwenden.
- die Grundelemente des lateinischen Formenaufbaus (z. B. Personalendungen, Tempus- und Moduszeichen, Kasusendungen) und deren Funktion benennen
- die entsprechenden Verben, Nomina und Pronomina ihren Flexionsklassen zuordnen
- flektierte Formen in der Regel auf ihre lexikalische Grundform zurückführen.
- die jeweiligen Formen bei der Arbeit am Text hinsichtlich Person, Numerus, Modus, Tempus bzw. Kasus, Numerus und Genus recht sicher bestimmen
- aus der Bestimmung der Wortformen Rückschlüsse auf die jeweilige Funktion der Formen im Satz ziehen.
- können Satzteile mit einfachen Füllungsarten bestimmen (Zusammenhang von Wortart – Wortform – Wortfunktion).
- Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbiale und Attribut benennen und die jeweiligen Füllungsarten erläutern
- die Mehrdeutigkeit einer Wortform unter Berücksichtigung des grammatischen und inhaltlichen Kontextes auf die zutreffende Wortfunktion reduzieren (Was kann es sein? – Was muss es sein?).
- können anhand bestimmter Indikatoren in einfachen didaktisierten Texten verschiedene Satzarten und ihre Funktion unterscheiden.
- einfache Sätze, Satzreihen und Satzgefüge unterscheiden
- einfache Aussage-, Frage- und Aufforderungssätze voneinander unterscheiden
- häufig verwendete Gliedsätze anhand ihrer Einleitungswörter erkennen und in ihrer Sinnrichtung unterscheiden.
- können den AcI modellhaft als satzwertige Konstruktion erkennen und im Deutschen wiedergeben.
- die Bestandteile der Konstruktion benennen
- die Konstruktion mit Hilfe eines Übersetzungsmusters im Deutschen wiedergeben.
- können sprachkontrastiv erste Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Lateinischen und Deutschen erkennen und bei der Übersetzung entsprechend berücksichtigen.
- elementare vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Ablativ, ggf. Akkusativ) beschreiben und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben
- die Zeitstufen und die Bedeutung lateinischer Tempora (z. B. Imperfekt/Perfekt, Futur) bestimmen und bei der Übersetzung eine dem deutschen Tempusgebrauch entsprechende Form der Wiedergabe wählen
- die verschiedenen Sprechabsichten der Modi Indikativ und Imperativ beschreiben und zielsprachengerecht wiedergeben
- die unterschiedlichen Handlungsarten eines Geschehens (Genus verbi/Diathese) in einfachen Sätzen beschreiben und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben.
- können grundlegende sprachliche Phänomene fachsprachlich weitgehend korrekt benennen.
- können einzelne Elemente sprachlicher Systematik im Lateinischen benennen und mit denen anderer Sprachen vergleichen.
- einzelne Elemente der lateinischen Formenbildung mit denen in anderen Sprachen vergleichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
- einzelne Elemente des lateinischen Satzbaus mit dem Satzbau in anderen Sprachen vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
- einige Merkmale des lateinischen Tempusgebrauchs mit der Tempusverwendung in anderen Sprachen vergleichen und elementare Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen.
- beherrschen einen erweiterten lateinischen Formenbestand und können ihre Kenntnisse an didaktisierten lateinischen Texten anwenden.
- einige Elemente des lateinischen Formenaufbaus, die über die Grundelemente hinausgehen (z. B. Kennzeichen für Adverbien), und deren Funktion benennen.
- verwechselbare Formen unterscheiden, vor allem Verbformen von Formen der Nomina
- flektierte Formen auf ihre lexikalische Grundform zurückführen
- bei der Arbeit an didaktisierten Texten die jeweiligen Formen sicher bestimmen
- aus der Bestimmung der Wortformen die jeweilige Funktion der Formen im Satz weitgehend sicher erklären.
- können die Satzteile auch mit einigen komplexeren Füllungsarten bestimmen.
- einige besondere Füllungsarten unterscheiden
- die Mehrdeutigkeit einiger Gliedsätze und des AcI auf die für den Kontext zutreffende Funktion reduzieren.
- können in didaktisierten Texten Satzarten und ihre Funktionen unterscheiden.
- in überschaubaren Satzgefügen die Satzebenen bestimmen
- verschiedene Ausdrucksformen für Aussagen, Fragen und Aufforderungen unterscheiden
- Gliedsätze erkennen und in ihrer Sinnrichtung und Funktion unterscheiden.
- können eine Partizipialkonstruktion aufgrund ihrer typischen Merkmale in didaktisierten Texten isolieren und auflösen.
- die Bestandteile dieser Partizipialkonstruktionen untersuchen
- bei der Übersetzung der Konstruktion unterschiedliche Übersetzungsvarianten anwenden.
- können sprachkontrastiv Strukturen im Lateinischen und im Deutschen untersuchen und die Ausdrucksformen der deutschen Sprache zunehmend reflektiert gebrauchen.
- spezielle vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Dativ, Genitiv) beschreiben und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben
- Zeitstufen und Zeitverhältnisse bei Infinitivkonstruktionen bestimmen und eine dem deutschen Tempusgebrauch entsprechende Form der Wiedergabe wählen
- die lateinischen Modi, insbesondere häufig vorkommende Konjunktive, in ihrer Funktion bestimmen und im Deutschen kontextgerecht wiedergeben
- die Handlungsarten in komplexeren Sätzen, insbesondere mit Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen, bestimmen und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben.
- können häufig gebrauchte sprachliche Phänomene fachsprachlich korrekt benennen.
- können das Lateinische zur Erschließung paralleler Strukturen in noch unbekannten oder neu einsetzenden Fremdsprachen nutzen.
- Grundregeln der lateinischen Formenbildung mit denen in anderen Sprachen vergleichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
- Grundregeln des lateinischen Satzbaus mit Regeln des Satzbaus in anderen Sprachen vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
- Grundregeln des lateinischen Tempusgebrauchs mit Regeln der Tempusverwendung in anderen Sprachen vergleichen und elementare Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen.
- beherrschen den lateinischen Formenbestand und können bei ihrer Arbeit an leichteren und mittelschweren Originaltexten ihre Kenntnisse über den Zusammenhang von Wortart, Wortform und -funktion zur Analyse des vorliegenden Wortbestandes anwenden.
- die Elemente des lateinischen Formenbaus identifizieren und deren Funktion erklären
- Prinzipien der Formenbildung (Deklination, Konjugation, Komparation) erklären
- flektierte Formen, auch in schwieriger zu erkennenden Fällen wie bei Partizipien, gesteigerten Adjektiven und Pronomina, und seltener vorkommende Formen mit Hilfe einer Grammatik auf ihre lexikalische Grundform zurückführen
- bei der Arbeit an leichteren und mittelschweren Originaltexten die Formen sicher bestimmen
- auf der Grundlage einer sicheren Bestimmung von Wortarten und Wortformen die jeweilige Funktion von Wörtern oder Wortgruppen im Kontext erklären.
- können die Teile eines komplexeren Satzes isolieren und ihnen ihre Funktion zuweisen.
- besondere Füllungsarten unterscheiden (d. h. für die Satzteile Subjekt und Objekt Infinitivkonstruktionen und Gliedsätze und für die Satzteile Attribut und Adverbiale auch Gliedsätze und Partizipialkonstruktionen) sowie die Regeln für die Satzglieder und deren Füllungsarten sicher anwenden und damit komplexere Sätze vorstrukturieren
- die Mehrdeutigkeit von Gliedsätzen und satzwertigen Konstruktionen auf die für den Kontext zutreffende Funktion reduzieren.
- können in leichteren und mittelschweren Originaltexten Sätze und Satzgefüge sicher analysieren.
- in komplexeren Satzgefügen die Satzebenen bestimmen
- die Funktion verschiedener Modi in Satzgefügen erklären
- die Funktion von Gliedsätzen in Satzgefügen untersuchen.
- können die satzwertigen Konstruktionen (auch die Partizipial- und nd-Konstruktionen) in leichteren und mittelschweren Originaltexten erläutern sowie kontext- und zielsprachengerecht wiedergeben.
- die Bestandteile der Konstruktionen erläutern
- bei der Übersetzung von Konstruktionen kontextgemäß jeweils eine begründete Auswahl zwischen möglichen Übersetzungsvarianten treffen.
- können sprachkontrastiv komplexere Strukturen im Lateinischen und im Deutschen untersuchen und die Ausdrucksformen der deutschen Sprache reflektiert gebrauchen.
- vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Dativ bei nd-Konstruktionen) im Text richtig bestimmen und zielsprachengerecht wiedergeben
- Zeitstufen und Zeitverhältnisse in satzwertigen Konstruktionen bestimmen, bei der Übersetzung berücksichtigen sowie den Tempus- und Modusgebrauch lateinischer Gliedsätze erklären und im Deutschen kontextgerecht wiedergeben
- den vom Deutschen abweichenden Modusgebrauch, besonders in Gliedsätzen, herausarbeiten und zielsprachengerecht wiedergeben
- den vom Deutschen abweichenden Gebrauch des Genus verbi (z. B. bei Deponentien; Übergewicht passiver Formen) differenziert beschreiben und zielsprachengerecht (z. B. reflexives bzw. unpersönliches Aktiv für Passiv) wiedergeben.
- können die für die Grammatik relevante Fachterminologie korrekt anwenden.
- können ihre an der lateinischen Grammatik gefestigte Strukturierungsfähigkeit zur Erschließung analoger Strukturen in weiteren Fremdsprachen sachgerecht einsetzen.
- Regeln der lateinischen Formenbildung mit denen in anderen Sprachen vergleichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
- Regeln des lateinischen Satzbaus mit Regeln des Satzbaus in anderen Sprachen vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
- Regeln des lateinischen Tempusgebrauchs mit Regeln der Tempusverwendung in anderen Sprachen vergleichen und elementare Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen.
- beherrschen die Flexion ausgewählter Formen der lateinischen Konjugations- und Deklinationsklassen und können ihre Kenntnisse bei der Arbeit an einfachen didaktisierten Texten anwenden.
- typische Elemente des lateinischen Formenaufbaus (z. B. Personalendungen, Tempus- und ggf. Moduszeichen, Kasusendungen) und deren Funktion benennen.
- Verben, Nomina und Pronomina ihren entsprechenden Flexionsklassen zuordnen
- bei der Arbeit an didaktisierten Texten die jeweiligen Formen hinsichtlich Person, Numerus, Modus, Tempus, und ggf. Aktiv/Passiv bzw. Kasus, Numerus und Genus bestimmen
- aus der Bestimmung der Formen Rückschlüsse auf die jeweilige Funktion der Formen im Satz ziehen.
- können Satzteile mit häufig verwendeten Füllungsarten bestimmen (Zusammenhang von Wortart – Wortform – Wortfunktion).
- Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbiale und Attribut benennen sowie die jeweiligen Füllungsarten erläutern und dabei auch einige besondere Füllungsarten unterscheiden (z. B. AcI für die Satzteile Subjekt und Objekt, Gliedsätze für die Satzteile Attribut und Adverbiale).
- können in didaktisierten Texten Satzarten und ihre Funktionen unterscheiden.
- Aussagen, Fragen und Aufforderungen unterscheiden
- einige Gliedsätze in ihrer Sinnrichtung und Funktion benennen und unterscheiden
- die Struktur überschaubarer Satzgefüge beschreiben.
- können den AcI modellhaft als satzwertige Konstruktion erkennen und im Deutschen wiedergeben.
- die Bestandteile der Konstruktion benennen
- bei der Übersetzung der Konstruktion mögliche Varianten anwenden.
- können signifikante sprachstrukturelle Unterschiede im Lateinischen und im Deutschen beschreiben, erläutern und bei der Übersetzung berücksichtigen.
- die Bedeutung einiger lateinischer Tempora bestimmen und bei der Übersetzung eine dem deutschen Tempusgebrauch entsprechende Form der Wiedergabe wählen
- häufig gebrauchte Zeitstufen und Zeitverhältnisse bestimmen und zielsprachengerecht bei der Übersetzung berücksichtigen
- signifikante vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Ablativ/Akkusativ) beschreiben und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben.
- können die vorkommenden sprachlichen Phänomene fachsprachlich korrekt benennen.
- können Elemente sprachlicher Systematik im Lateinischen benennen und mit denen anderer Sprachen vergleichen.
- einige Grundregeln der lateinischen Formenbildung mit denen in anderen Sprachen vergleichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
- Grundregeln des lateinischen Tempusgebrauchs mit Regeln der Tempusverwendung in anderen Sprachen vergleichen und elementare Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
- elementare Regeln des lateinischen Satzbaus mit Regeln des Satzbaus in anderen Sprachen vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen.
- beherrschen den lateinischen Formenbestand und können ihre Kenntnisse bei der Arbeit an anspruchsvolleren didaktisierten Texten anwenden.
- verwechselbare Formen unterscheiden, vor allem Verbformen von Formen der Nomina
- flektierte Formen, auch in schwieriger zu erkennenden Fällen wie bei Partizipien, gesteigerten Adjektiven und Pronomina sicher bestimmen und auf ihre lexikalische Grundform zurückführen
- unbekannte Formen mit Hilfe grammatischer Übersichten analysieren
- aus der Bestimmung der Formen die jeweilige Funktion der Formen im Satz erklären.
- können Satzteile mit komplexeren Füllungsarten bestimmen.
- auch besondere Füllungsarten unterscheiden (z. B. für die Satzteile Subjekt und Objekt Infinitivkonstruktionen und Gliedsätze und für die Satzteile Attribut und Adverbiale auch Gliedsätze und Partizipialkonstruktionen).
- können in anspruchsvolleren didaktisierten Texten Satzarten und ihre Funktionen unterscheiden.
- weitere Ausdrucksformen für Aussagen, Fragen und Aufforderungen unterscheiden
- die syntaktische Mehrdeutigkeit von Gliedsätzen und satzwertigen Konstruktionen auf die für den Kontext zutreffende Funktion reduzieren
- die Struktur komplexerer Satzgefüge erläutern.
- können Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen aufgrund ihrer typischen Merkmale isolieren und auflösen.
- die Bestandteile der Konstruktionen analysieren
- bei der Übersetzung jeweils eine begründete Auswahl zwischen möglichen Übersetzungsvarianten kontextgemäß treffen.
- können sprachkontrastiv Strukturen im Lateinischen und im Deutschen vergleichen und bei der Übersetzung die Ausdrucksformen der deutschen Sprache zunehmend reflektiert gebrauchen.
- die Bedeutung lateinischer Tempora bestimmen und bei der Übersetzung eine dem deutschen Tempusgebrauch entsprechende Form der Wiedergabe wählen
- Zeitstufen und Zeitverhältnisse bestimmen und zielsprachengerecht bei der Übersetzung berücksichtigen
- vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Dativ, Genitiv) erklären und in einer zielsprachenadäquaten Übersetzung wiedergeben.
- können die für die Grammatik relevante Fachterminologie in der Regel korrekt anwenden.
- können ihre an der lateinischen Grammatik gefestigte Strukturierungsfähigkeit zur Erschließung analoger Strukturen in weiteren Fremdsprachen einsetzen.
- Regeln der lateinischen Formenbildung mit denen in anderen Sprachen vergleichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
- Regeln des lateinischen Tempusgebrauchs mit Regeln der Tempusverwendung in anderen Sprachen vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
- Regeln des lateinischen Satzbaus mit Regeln des Satzbaus in anderen Sprachen vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen.
Diese Funktion nutzt Künstliche Intelligenz.
Ihre Eingaben werden an einen KI-Dienst übermittelt – bitte keine personenbezogenen Daten eingeben.
Kompetenzen & Anweisung
Generiertes ErgebnisKI-generiert
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