geben den Spielerinnen und Spielern kriteriengeleitete Rückmeldung.
geben konstruktiv Rückmeldung über Absicht und Wirkungsweise.
unterscheiden Fremd- und Selbsteinschätzung.
gehen sachlich mit Kritik um.
Schreiben
über sichere Schreib- und Gestaltungsfertigkeiten verfügen
schreiben in gut lesbarer Handschrift und angemessenem Tempo.
achten auf eine übersichtliche äußere Form: Blattaufteilung, Rand, Absätze.
erproben Grundfunktionen der Textverarbeitung und nutzen diese für die Erstellung und Überarbeitung von Texten.
schreiben und gestalten Texte übersichtlich und ansprechend mithilfe eines Textverarbeitungsprogramms.
gestalten – analog und digital – lineare und nichtlineare Texte adressatengerecht.
richtig schreiben
beherrschen die eingeführten Regeln der Rechtschreibung und Zeichensetzung sicher und schreiben häufig vorkommende Wörter, Fachbegriffe und Fremdwörter richtig (im Einzelnen siehe Kompetenzbereich „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“, S. 39-40).
einen Schreibprozess planvoll gestalten
beachten inhaltliche, formale und zeitliche Vorgaben.
beachten ihr Schreibziel.
wenden elementare Methoden der Planung an, nutzen insbesondere Notizen und Stichwörter.
setzen geeignete Verfahren der Stoff- und Ideensammlung ein.
ordnen die Aspekte und fertigen einen Schreibplan an.
verfügen über unterschiedliche Schreibstrategien.
zentrale Schreibformen kennen und sachgerecht nutzen
schreiben in unterschiedlichen Textformen zunehmend kohärent und kohäsiv und stellen funktionale Zusammenhänge zu formalen Mitteln der Grammatik her (im Einzelnen siehe Kompetenzbereich „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“, S. 34ff).
beachten Text- und Ausdrucksmuster sowie Textnormen.
schreiben adressaten- und situationsgerecht.
nutzen Methoden des kooperativen Schreibens, auch unter Verwendung digitaler Verfahren.
transferieren Texte in andere Medien (z.B. in Kurzfilme, Trickfilme, Hörspielfassungen).
veranschaulichen Informationen aus linearen und nichtlinearen Texten, auch mithilfe digitaler Medien (z.B. in Form von Tabellen, Plakaten, Grafiken, Schaubildern, Bild-Text-Collagen, Video-Clips, Erklärvideos).
gestaltendes Schreiben
erzählen: frei Erlebnisse und Begebenheiten, in gelenkter Form Bilder- oder Reizwortgeschichten, nach Textmustern, z.B. Märchen und Fabeln.
setzen grundlegende Erzähltechniken ein: Spannungsaufbau, Gestaltung von äußerer und innerer Handlung, wörtliche Rede.
schreiben eigene lyrische oder szenische Texte, gestalten Bild-Text-Collagen.
gestalten Szenen oder Figuren aus.
entwickeln die Vorgeschichte oder Fortsetzung eines Textes.
erzählen aus einer anderen Perspektive.
gestalten Brief- und Tagebucheinträge.
verfügen über erweiterte Möglichkeiten zur Gestaltung innerer Handlung: innerer Monolog, Gedankenbericht.
gehen produktiv und experimentierend mit Texten um: verfassen Texte zu Leerstellen, verfassen Gegen- oder Paralleltexte, schreiben Rollenbiografien, nutzen Formen szenischen Schreibens, verfassen in Anlehnung an literarische Vorlagen eigene Texte, begründen ihre gestalterischen Entscheidungen.
informierendes Schreiben
beschreiben – auch materialgestützt – genau und gegliedert (z.B. Personen, Tiere, einfache Vorgänge).
berichten – auch materialgestützt – über Erlebnisse und Ereignisse sachlich und folgerichtig.
geben den Inhalt von Textabschnitten wieder.
verfassen persönliche oder sachliche Briefe, E-Mails, Social-Media-Beiträge.
kennen einfache Formen des Protokolls und der Mitschrift.
füllen einfache Formulare aus.
beschreiben Bilder, Tabellen und Diagramme.
berichten – auch materialgestützt – unter Verwendung informierender journalistischer Textformen.
fassen den Inhalt von Texten zusammen.
verfassen informierende Texte über einfache Sachverhalte (z.B. Zeitungsartikel, Praktikumsleitfaden, Artikel für die Schulhomepage, Lexikonartikel).
unterscheiden Ergebnis- und Verlaufsprotokoll.
füllen analoge und digitale Formulare aus.
verfassen Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, auch in digitalisierter Form.
beschreiben Texte: Funktion, Intention und Wirkung, Gedankengang und Aufbau, sprachliche Gestaltung.
verfassen anspruchsvolle informierende Texte, auch über komplexe Sachverhalte und Gesprächsergebnisse (z.B. Programmheft, Reiseführer, Blogartikel, Autorenportrait)
argumentierendes und appellierendes Schreiben
formulieren eigene Meinungen und begründen sie.
verfassen einfache Texte (z. B. Briefe, E-Mails und Social-Media-Beiträge).
setzen sich mit Fragen und Sachverhalten aus dem eigenen Erfahrungsbereich auseinander und entwickeln nachvollziehbar eine Position: stützen Thesen durch Argumente und Beispiele, formulieren mögliche Gegenargumente, verknüpfen Argumente in steigendem Aufbau.
gestalten – auch materialgestützt – Texte (z.B. Leserbriefe, Anzeigen und Aufrufe).
nehmen begründet Stellung zu Meinungen und Standpunkten.
erörtern Sachverhalte und Probleme in linearem bzw. antithetischem Aufbau unter Verwendung des vorgegebenen Materials: setzen sich mit abweichenden Sichtweisen und Gegenargumenten sachlich auseinander, formulieren eine begründete eigene Position.
nutzen – auch materialgestützt – Formen appellativen und argumentierenden Schreibens adressaten- und situationsgerecht (z.B. Kommentare, Reden, Web-Beiträge).
beantworten Fragen zu Texten und begründen ihre Aussagen mit einfachen Textbelegen.
formulieren ihr Textverständnis, indem sie: sich an Arbeitshinweisen orientieren, Texte mithilfe von Leitfragen deuten, zentrale Aussagen durch Zitate und Textverweise belegen, grundlegende textsortenspezifische Fachbegriffe verwenden.
formulieren ihr Textverständnis zunehmend selbständig.
interpretieren literarische Texte und analysieren pragmatische Texte aspektorientiert, indem sie: Intention und Wirkung ermitteln, zentrale inhaltliche, formale und sprachliche Elemente in ihrem funktionalen Zusammenhang darstellen, ihre Deutungsansätze am Text belegen, nachvollziehbar gliedern, sprachlich variabel, stilistisch stimmig formulieren, Fachbegriffe verwenden.
Texte überarbeiten
erweitern ihre Erfahrungen mit der Überarbeitung von Texten.
überarbeiten eigene und prüfen fremde Texte nach vorgegebenen Kriterien.
prüfen und überarbeiten zunehmend selbständig Aufbau, Inhalt und sprachliche Gestaltung eigener und fremder Texte.
sind im Sinne der Selbstevaluation zunehmend in der Lage, Distanz zu eigenen Texten zu entwickeln und aus der Rolle des produzierenden Schreibenden in die Rolle des Rezipienten zu wechseln.
erkennen und berichtigen regelgeleitet Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit unter Verwendung geeigneter Hilfsmittel in analoger und digitaler Form.
nutzen kooperative Methoden der Textbearbeitung (z.B. Schreibgespräch), auch unter Verwendung digitaler Verfahren.
Lesen – Umgang mit Texten und Medien
Lesetechniken und Lesestrategien
lesen altersgemäße Texte sinnerfassend und in angemessenem Tempo und nutzen dabei auch ihre Kenntnisse der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik.
erfahren Kohärenz als Ergebnis kognitiver Prozesse des Lesers (siehe auch Kompetenz „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“, S. 34ff).
nutzen Lesetechniken entsprechend dem Leseziel: orientierendes Lesen, selektives Lesen zum Auffinden von Einzelinformationen, kursorisches Lesen unter einer Fragestellung, intensives Lesen.
nutzen Lautlese-Verfahren – auch hörbuchgestützt.
kennen und nutzen elaborierende Lesestrategien zur Texterschließung: formulieren Leseerwartungen zu einem Thema / einer Überschrift, aktivieren ihr Vorwissen, klären u.a. durch Nachschlagen in Lexika unbekannte Wörter, formulieren Fragen an einen Text und beantworten sie, visualisieren Textinhalte, z.B. in Form von Schaubildern und Tabellen.
kennen und nutzen reduktiv-organisierende Lesestrategien: unterstreichen Textstellen, markieren Schlüsselwörter, finden Überschriften für Textabschnitte, halten wichtige Informationen in Stichworten fest und geben den Inhalt von Textabschnitten wieder, teilen Texte in Sinnabschnitte ein.
geben kriteriengeleitet Rückmeldungen zu den Lesevorträgen anderer.
kennen und nutzen weitere reduktiv-organisierende Lesestrategien: stellen Verbindungen zwischen Textteilen her, formulieren Leitfragen für Sinnabschnitte, fassen Textabschnitte und Texte in eigenen Worten zusammen, nutzen grafische Verfahren zum Textverstehen, benennen die Intention und Wirkung von Texten, stellen Zusammenhänge zwischen Intention und Wirkung von Texten her.
wenden verschiedene Lesetechniken entsprechend dem Leseziel sicher und funktional an: navigierendes und vergleichendes Lesen.
verfügen über reduktiv-organisierende Lesestrategien und wenden sie selbständig an: erfassen textsortenbedingte inhaltliche, formale und sprachliche Elemente, erstellen Exzerpt und Konspekt.
Umgang mit literarischen Texten
entwickeln und erweitern im Umgang mit Literatur ihr ästhetisches Urteilsvermögen.
kennen ein Spektrum exemplarischer Werke der Gegenwartsliteratur sowie der literarischen Tradition (auch mit regionalen oder regionalsprachlichen Bezügen) und unterscheiden deren spezifische Merkmale: Jugendbuch, Erzählung, Märchen, Fabel, Sage, Gedicht, kürzerer dialogisch-szenischer Text.
geben ihren ersten Eindruck zu einem Text wieder und formulieren unter Anleitung ein Textverständnis.
stellen Bezüge des Textes zur eigenen Erfahrungswelt her und erfassen Nähe und Fremdheit.
geben Texteindrücke wieder.
erschließen Texte im Zusammenwirken von Inhalt, Sprache und Form: mithilfe analytischer und gestaltender Verfahren, mithilfe von Fachtermini.
wenden grundlegende Fachbegriffe zur Beschreibung von Texten an: Zeit und Ort der Handlung, Figuren, ihre Eigenschaften und Beziehungen zueinander, Motive des Handelns, Konflikte und ihre Entwicklung, Ich-, Er-/Sie-Form des Erzählens, Monolog, Dialog, Regieanweisung, Vers, Strophe, Reim, Metrum, einfache rhetorische Mittel (z.B. Vergleich, Personifikation).
kennen und nutzen handlungs- und produktionsorientierte Verfahren: Perspektivwechsel, alternative Schlüsse.
kennen und nutzen das Theater als kulturellen Ort und setzen sich mit Theaterinszenierungen auseinander.
kennen ein Spektrum exemplarischer Werke der Gegenwartsliteratur sowie der literarischen Tradition (auch mit regionalen oder regionalsprachlichen Bezügen) und unterscheiden deren spezifische Merkmale: Kurzgeschichte, Erzählung/Novelle, Gedicht/Ballade, Drama (auch in Auszügen).
formulieren eigene Deutungsansätze und belegen sie am Text.
stellen Bezüge zur eigenen Lebenswelt her und setzen sich dabei insbesondere mit literarischen Figuren auseinander.
stellen Zusammenhänge zwischen Text und Entstehungszeit her.
verfügen über ein Repertoire von Fachbegriffen zur Untersuchung von Texten: Erzählperspektive, innerer Monolog, Akt, Szene, lyrisches Ich/Sprecher des Gedichts, grundlegende rhetorische Mittel (z.B. Metapher, Symbol).
kennen und nutzen handlungs- und produktionsorientierte Verfahren: Parallel- oder Gegentexte, Ausgestaltung von Leerstellen, Standbilder, szenische Umsetzungen, mediale Umgestaltungen (z.B. in Hörszenen, Videoclips), Rollenbiografien, literarische Gespräche.
kennen ein Spektrum exemplarischer Werke der Gegenwartsliteratur sowie der literarischen Tradition (auch mit regionalen oder regionalsprachlichen Bezügen) und unterscheiden deren spezifische Merkmale: Roman, Parabel, Lyrik in epochalen Bezügen, Drama der offenen oder geschlossenen Form, Drama der geschlossenen Form.
erkennen Mehrdeutigkeit als spezifisches Merkmal literarischer Texte.
setzen sich mit den in den Texten zum Ausdruck kommenden Sichtweisen auseinander und erweitern ihren Blick auf die Wirklichkeit.
ermitteln Informationen über Autor und Entstehungszeit und nutzen sie zum vertieften Textverstehen.
verfügen über ein differenziertes Spektrum von Fachbegriffen zur Analyse und Interpretation von Texten: Erzählzeit, erzählte Zeit, Figurenrede, Erzählbericht, Exposition, Peripetie, retardierendes Moment, Rede und Replik, Leitmotiv, weitere rhetorische Mittel (z.B. Oxymoron, Euphemismus).
Umgang mit Sachtexten
entnehmen mithilfe von Leitfragen Informationen aus Sachtexten, Bildern, nichtlinearen Texten und Websites.
kennen Bericht und Beschreibung als informierende Textformen sowie einfache Formen appellativer und argumentativer Texte.
kennen wesentliche Merkmale informierender Texte.
werten lineare und nichtlineare Texte aspektorientiert aus.
unterscheiden und beschreiben journalistische Textformen in ihren Merkmalen und ihren Wirkungsabsichten: Nachricht und Bericht, Reportage, Interview, Leserbrief.
beschreiben wesentliche Merkmale appellativer Texte und beziehen sich auf die Funktion und Wirkungsabsicht (z.B. Werbetexte, Anzeigen).
werten komplexere lineare und nichtlineare Texte selbständig aus.
differenzieren zwischen Information und Wertung und ermitteln die Verfasserposition in Meinungstexten.
untersuchen anspruchsvollere appellative und argumentierende Texte unter Berücksichtigung rhetorischer Mittel in ihrer Funktion (z.B. Kommentar, politische Rede, Rezension).
Umgang mit Medien
nutzen Lexika und Wörterbücher, auch Internetlexika, als Informationsquellen.
sichten Informationen in gedruckten und digitalen Medien für einfache Recherchen und halten Wesentliches fest.
berichten über ihren Umgang mit Medien und schätzen deren Bedeutung für ihr Alltagsleben ein (z.B. Filme, soziale Netzwerke, Internetforen).
kennen und nutzen die Bibliothek als kulturellen Ort.
wenden Präsentationstechniken an.
erstellen eigene Medienprodukte und erproben, verstehen und nutzen die Wirkungsweisen visueller und akustischer Gestaltungsmittel (z.B. Plakat, Erklärvideo, Kurzfilm).
schätzen die Zuverlässigkeit von Informationen in gedruckten und digitalen Medien ein.
untersuchen exemplarisch Inhalte, Gestaltungs- und Wirkungsweisen der von ihnen genutzten Print- und Onlinemedien.
beachten den Unterschied zwischen Realität und virtuellen Medienwelten, zwischen Privatheit und Öffentlichkeit.
beschreiben die Wirkung filmischer Gestaltungsmittel – insbesondere Schnitt und Montage, Kamerabewegung – bei der Untersuchung eines Kurzfilms, Videoclips oder Filmausschnitts.
unterscheiden zwischen Informations- und Unterhaltungsformaten und erfassen deren Zielsetzungen und Wirkungsweisen (z.B. Edutainment, Infotainment, Reality – TV).
nutzen Printmedien und digitale Medien selbständig bei der Recherche zu einer Themenstellung: schätzen die Interessengebundenheit von Informationen kritisch ein, halten Quellenangaben bibliografisch korrekt fest.
untersuchen, reflektieren und bewerten die Verknüpfung von Informationsvermittlung, Meinungsbildung und Unterhaltung in Medien.
vergleichen an einfachen Beispielen filmische Mittel mit den Gestaltungsmitteln literarischer Texte.
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
Äußerungen/Texte in Verwendungszusammenhängen reflektieren und bewusst gestalten
erkennen die Situationsabhängigkeit von mündlichem und schriftlichem Sprachgebrauch.
beachten den eigenen Sprachgebrauch und den anderer in sozialen Netzwerken.
unterscheiden Stilebenen wie sachlich, höflich, derb und kennen deren Wirkung.
erkennen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Sprachen, nutzen diese Kenntnisse und Erfahrungen mit Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit zur Sprachreflexion.
entwickeln zunehmend verschiedene sprachliche Register und nutzen diese situationsgerecht.
unterscheiden Standard-, Umgangs-, Gruppen-, Fachsprache, Regionalsprachen und Dialekte.
erfassen die ästhetische Funktion von Texten (z.B. Gedicht).
kennen einfache sprachgeschichtliche Zusammenhänge wie Bedeutungswandel, fremdsprachliche Einflüsse; auch regionalsprachliche Besonderheiten.
erkennen die Bedingungen für gelingende und die Ursachen für misslingende Kommunikation.
erkennen die kommunikative Absicht von Sprechweisen und auffälligen sprachlichen Mitteln.
erfassen Phänomene der Gegenwartssprache im Kontext gesellschaftlicher und medialer Veränderungen.
bewerten exemplarisch Phänomene des Sprachwandels.
kennen ein Kommunikationsmodell (z.B. Schulz von Thun).
nutzen ein Kommunikationsmodell für die Analyse von Kommunikation.
erkennen manipulative Redestrategien.
Textbeschaffenheit analysieren und reflektieren
kennen sprachliche Mittel zur Sicherung der Textkohärenz auf der Wort- und auf der Satzebene und nutzen ihre Kenntnisse für Sprechen, Schreiben, Lesen und Textuntersuchung (siehe „Leistungen von Sätzen und Wortarten kennen und für Sprechen, Schreiben, Lesen und Textuntersuchung nutzen“, S. 37f).
kennen sprachliche Mittel zur Sicherung der Textkohärenz auf der Bedeutungsebene (semantische Mittel) und nutzen ihre Kenntnisse für Sprechen, Schreiben, Lesen und Textuntersuchung: nutzen Kenntnisse über Wortfelder und Wortfamilien zur Erweiterung ihres Wortschatzes und zur Ausbildung sprachlichen Differenzierungsvermögens, erkennen Schlüsselwörter und deren Funktion.
kennen Textstrukturierung als Merkmal von Textkohärenz und nutzen ihre Kenntnisse für Sprechen, Schreiben, Lesen und Textuntersuchung: erkennen und nutzen einfache Möglichkeiten der Textstrukturierung, verdeutlichen Sinnabschnitte optisch durch Absätze.
klären semantische Beziehungen von Wörtern mithilfe von Ober- und Unterbegriffen, Synonymen, Antonymen.
erkennen metaphorischen Sprachgebrauch.
erschließen die Bedeutung metaphorischen Sprachgebrauchs.
erkennen und nutzen verschiedene Möglichkeiten der Textstrukturierung.
erkennen spezifische Textstrukturen in literarischen und pragmatischen Texten.
erkennen Überschriften und Zwischenüberschriften von Texten als sinnstiftende und gliedernde Textelemente.
kennen und nutzen formelhafte Wendungen zur Verknüpfung von Absätzen (z.B. „im Folgenden“, „wie bereits oben ausgeführt“).
erkennen semantische Strukturen eines Textes.
nutzen ihre Kenntnisse semantischer Strukturen und ihrer (stilistischen) Leistung bei der Textanalyse und Textproduktion.
unterscheiden Denotat und Konnotat.
kennen ausgewählte rhetorische Mittel.
erläutern die Funktion ausgewählter rhetorischer Mittel.
kennen und nutzen Textmuster und verschiedene Strukturierungsmöglichkeiten normierter Textformen (z.B. Erörterung).
Leistungen von Sätzen und Wortarten kennen und für Sprechen, Schreiben, Lesen und Textuntersuchung nutzen
erkennen Subjekt und Prädikat als Kern eines Aussagesatzes.
bestimmen das Prädikat.
bestimmen Satzglieder mithilfe der Umstell-, Frage-, Ersatz- und Weglassprobe: Subjekt, Objekte, Adverbialbestimmungen.
unterscheiden Aussage-, Frage- und Aufforderungssatz.
unterscheiden Haupt- und Nebensatz, Satzreihe und Satzgefüge.
kennen und unterscheiden Wortarten, bezeichnen sie fachsprachlich richtig, erkennen und beschreiben ihre syntaktische Funktion sowie sprachliche Leistung: Verb (dessen Konjugation und besonders die Tempusformen), Substantiv/Nomen, Artikel, Personal-, Possessiv- und Relativpronomen (und deren Deklination), Adjektiv (und dessen Deklination und Komparation), Adverbien, Präpositionen (und deren Rektion), grundlegende Konjunktionen (und deren syntaktische Funktion in einfachen Fällen).
kennen und nutzen grammatische Kategorien und ihre Leistungen in situativen und funktionalen Zusammenhängen.
kennen Genus, Numerus und Kasus als grundlegende grammatische Kategorien und bezeichnen diese fachsprachlich korrekt.
beherrschen die Flexion hinsichtlich Genus, Numerus und Kasus.
erkennen – auch mithilfe von Proben – das Attribut als Satzgliedteil.
erkennen Konjunktionalsätze, Relativsätze und Infinitivsätze, bezeichnen sie fachsprachlich korrekt und wenden sie funktional an.
kennen Partizipgruppen und uneingeleitete Nebensätze, bezeichnen sie fachsprachlich korrekt und wenden sie funktional an.
bestimmen und nutzen Nebensätze nach funktionalen Gesichtspunkten (z.B. Subjektsatz, Objektsatz, Attributsatz).
bestimmen und nutzen Nebensätze nach inhaltlichen Gesichtspunkten (z.B. Temporalsatz, Kausalsatz, Konditionalsatz).
kennen und unterscheiden weitere Wortarten, bezeichnen sie fachsprachlich richtig, erkennen und beschreiben ihre syntaktische Funktion sowie ihre sprachliche Leistung: Pronomen: Demonstrativ-, Indefinit-, Interrogativ-, Reflexivpronomen, Numerale, weitere Konjunktionen und deren syntaktische Funktion.
kennen und nutzen das historische Präsens als stilistisches Mittel.
unterscheiden Konjunktiv I und Konjunktiv II.
kennen und verwenden den Konjunktiv in der indirekten Rede.
unterscheiden Aktiv und Passiv und nutzen deren sprachliche Leistung.
erkennen syntaktische Strukturen eines Textes.
nutzen ihre Kenntnisse der Syntax und ihrer stilistischen Leistung bei der Textanalyse und Textproduktion.
nutzen ihre Kenntnisse der Wortarten und ihrer stilistischen Leistung bei der Textanalyse und Textproduktion.
verfügen über einen situationsangemessenen und variantenreichen Gebrauch von Modalität.
Regeln der Rechtschreibung und Zeichensetzung kennen, reflektieren und anwenden
wenden Regeln der Rechtschreibung, grammatisches Wissen und Strategien zur Ermittlung der richtigen Schreibung an: phonografische Schreibungen (Phonem-Graphem-Korrespondenz), silbenbasierte Schreibungen (z.B. Dehnungs-h, Konsonantenverdopplung), morphologische Schreibung (Stammkonstanzschreibung), syntaktische Schreibungen (Großschreibung und Zusammen-, Getrenntschreibung).
verfügen über Kenntnisse der Wortbildung und nutzen diese für die Rechtschreibung: Wortbaustein (Wortstamm, vorangestellter / nachgestellter Wortbaustein), Kompositum, Ableitung.
kennen und beachten die Zeichensetzung bei der Anrede.
kennen und beachten Zeichensetzungsregeln in folgenden Fällen: Satzschluss, Aufzählung und Satzreihe, einfaches Satzgefüge (besonders mit der Konjunktion „dass“), direkte Rede.
entwickeln ein Bewusstsein für Zweifelsfälle der Rechtschreibung.
nutzen ihre Kenntnisse zur Überprüfung von Texten in Rechtschreibgesprächen.
überprüfen und korrigieren unter Anleitung die eigene Rechtschreibung mithilfe von: Wörterbüchern, Rechtschreibprogrammen.
erkennen und nutzen die Funktion der Interpunktion beim Lesen und Schreiben.
schreiben häufig gebrauchte Fremdwörter richtig.
kennen Regularitäten der Fremdwortschreibung.
beachten Regeln der Zusammen- und Getrenntschreibung.
kennen weitere Zeichensetzungsregeln und wenden sie korrekt an: Kommasetzung in mehrgliedrigen Satzgefügen, Kommasetzung bei Infinitivgruppen, Kommasetzung bei nachgestellten oder eingeschobenen Zusätzen, Angaben, Hervorhebungen.
nutzen den Regelteil eines Wörterbuchs zur Rechtschreibkontrolle.
wenden Rechtschreibregeln, grammatisches Wissen und Strategien der Rechtschreibung selbständig und sicher an.
beherrschen die Zeichensetzung bei Zitationen.
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